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Kriegsspiele : a Eine Geschichte der Ausnahmezustände und Unberechenbarkeiten / Philipp von Hilgers; Philipp von Hilgers.

By: Contributor(s): Material type: TextSeries: Schöningh and Fink History: Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100026Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2008Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • unmediated
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846746455
Other title:
  • Eine Geschichte der Ausnahmezustände und Unberechenbarkeiten
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Kriegsspiele: Eine Geschichte der Ausnahmezustände und Unberechenbarkeiten, DDC classification:
  • 355.021 23
LOC classification:
  • U162
Online resources: Summary: Über Jahrhunderte versuchten Militärstrategen und Mathematiker mit einer komplexen konfliktbeladenen Welt fertig zu werden. Wie sie dabei ausgerechnet in Spielen immer wieder eine operative Basis für ihr Denken und Handeln fanden, schildert dieses Buch in historischer Tiefe und medientheoretischer Aktualität. Zum Vorschein kommt eine über ein Jahrtausend währende Folge von unterschiedlichen Kriegsspielen: so das mittelalterliche Zahlenkampfspiel, barocke Ideen über Krieg und Spiel, das Kriegsspiel im 19. Jahrhundert in Preußen und die politischen Planspiele von Reichswehr und Wehrmacht. Hilgers entdeckt bekannte Figuren der Ideengeschichte, die in Kriegsspielen die Gestalt der Kriege ihrer Zeit zu entwerfen suchten: Leibniz, Heinrich von Kleist, Wittgenstein, Carl Schmitt, John von Neumann und andere. Sehr genau zeichnet er nach, wie Kriege ihr Denken und ihre Karrieren entscheidend geprägt haben, und er stellt die Frage, wie es sein konnte, dass Spiele eine Sphäre eroberten, in denen sich menschliches Handeln von seiner unberechenbarsten Seite zeigt. Um die Wechselwirkungen zwischen Schlachtfeldern und Kriegsspielen zu erfassen, geht der Autor auf die großen Umbrüche ein, die die Kulturtechniken der Zeichenanwendungen erfasst haben. Als ein Schlüssel wird der mathematische Diskurs ausgemacht, der allein auf Symbolen beruhende Zeichenapparate hervorbringt und seine Anwendung explizit als Spiel mit Zeichen zu begreifen beginnt.
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Über Jahrhunderte versuchten Militärstrategen und Mathematiker mit einer komplexen konfliktbeladenen Welt fertig zu werden. Wie sie dabei ausgerechnet in Spielen immer wieder eine operative Basis für ihr Denken und Handeln fanden, schildert dieses Buch in historischer Tiefe und medientheoretischer Aktualität. Zum Vorschein kommt eine über ein Jahrtausend währende Folge von unterschiedlichen Kriegsspielen: so das mittelalterliche Zahlenkampfspiel, barocke Ideen über Krieg und Spiel, das Kriegsspiel im 19. Jahrhundert in Preußen und die politischen Planspiele von Reichswehr und Wehrmacht. Hilgers entdeckt bekannte Figuren der Ideengeschichte, die in Kriegsspielen die Gestalt der Kriege ihrer Zeit zu entwerfen suchten: Leibniz, Heinrich von Kleist, Wittgenstein, Carl Schmitt, John von Neumann und andere. Sehr genau zeichnet er nach, wie Kriege ihr Denken und ihre Karrieren entscheidend geprägt haben, und er stellt die Frage, wie es sein konnte, dass Spiele eine Sphäre eroberten, in denen sich menschliches Handeln von seiner unberechenbarsten Seite zeigt. Um die Wechselwirkungen zwischen Schlachtfeldern und Kriegsspielen zu erfassen, geht der Autor auf die großen Umbrüche ein, die die Kulturtechniken der Zeichenanwendungen erfasst haben. Als ein Schlüssel wird der mathematische Diskurs ausgemacht, der allein auf Symbolen beruhende Zeichenapparate hervorbringt und seine Anwendung explizit als Spiel mit Zeichen zu begreifen beginnt.

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