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Die Lügenschriften / Augustinus.

By: Contributor(s): Material type: TextLanguage: German, Latin Original language: Latin Series: Augustine, Works ; 50. Bd. | Augustine, Works ; 50. Bd. | Forschungen zur Regionalgeschichte ; volume84. | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2013Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657775408
Contained works:
  • Augustine, of Hippo, Saint, 354-430. De mendacio
  • Augustine, of Hippo, Saint, 354-430. De mendacio. German
  • Augustine, of Hippo, Saint, 354-430. Contra mendacium
  • Augustine, of Hippo, Saint, 354-430. Contra mendacium. German
  • Augustine, of Hippo, Saint, 354-430. Ad Orosium contra Priscillianistas et Origenistas
  • Augustine, of Hippo, Saint, 354-430. Ad Orosium contra Priscillianistas et Origenistas. German
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Die Lügenschriften,DDC classification:
  • 241/.673 23
LOC classification:
  • BR65.A5 G4 2013
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Überlieferung und Textgestalt -- Inhaltliche Einführung -- Text und Übersetzung -- Inhaltliche Einführung -- Text und Übersetzung -- Zur sprachlich-stilistischen Gestaltung der Lügenschriften -- Die Heilige Schrift als Quelle -- Vergleich der Lügenschriften Augustins mit Thomas von Aquin -- Überlieferung und Textgestalt / Volker Henning Drecoll and Mirjam Kudella -- Inhaltliche Einführung / Volker Henning Drecoll and Mirjam Kudella -- Text und Übersetzung / Volker Henning Drecoll and Mirjam Kudella -- Abkürzungen -- Bibliographie -- Register -- Systematische Übersicht der Werke Augustins.
Summary: Darf oder muss ein Christ unter bestimmten Umständen lügen? In De mendacio definiert Augustinus den Begriff »Lüge« und versucht dann den Nachweis, dass es sich bei den von den Befürwortern der Lüge herangezogenen Exempeln der Bibel um gar keine Lügen handelt. Trotzdem muss er einräumen, dass sich seine Idealvorstellung, man dürfe nie lügen, vor allem im Hinblick auf die sogenannte Nutzlüge im täglichen Leben nicht verwirklichen lässt. Deshalb entwirft er ein auf der Aufrechnung von Nutzen und Schaden beruhendes System von acht zum Besseren hin aufsteigenden Stufen der Lüge, die in jedem Fall hassenswert bleibt. Contra mendacium verdankt seine Entstehung der zu Augustins Zeit vor allem in Spanien verbreiteten Sekte der Priszillianisten. Diese vertraten die Auffassung, um unentdeckt zu bleiben, müsse man im Notfall sogar einen Meineid leisten. Rechtgläubige Eiferer versuchten sie mit ihren eigenen Mitteln, Lüge und Verstellung, zu schlagen. Einer von ihnen berichtete Augustinus stolz von einem entsprechenden Unternehmen zur Aufdeckung eines priszillianistischen Zirkels. Statt ihn zu loben, betont Augustinus jedoch nachdrücklich, Lüge sei immer verwerflich und in Glaubensfragen dürfe man unter keinen Umständen lügen.
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Includes bibliographical references (p. 360-368) and indexes.

Preliminary Material -- Überlieferung und Textgestalt -- Inhaltliche Einführung -- Text und Übersetzung -- Inhaltliche Einführung -- Text und Übersetzung -- Zur sprachlich-stilistischen Gestaltung der Lügenschriften -- Die Heilige Schrift als Quelle -- Vergleich der Lügenschriften Augustins mit Thomas von Aquin -- Überlieferung und Textgestalt / Volker Henning Drecoll and Mirjam Kudella -- Inhaltliche Einführung / Volker Henning Drecoll and Mirjam Kudella -- Text und Übersetzung / Volker Henning Drecoll and Mirjam Kudella -- Abkürzungen -- Bibliographie -- Register -- Systematische Übersicht der Werke Augustins.

Darf oder muss ein Christ unter bestimmten Umständen lügen? In De mendacio definiert Augustinus den Begriff »Lüge« und versucht dann den Nachweis, dass es sich bei den von den Befürwortern der Lüge herangezogenen Exempeln der Bibel um gar keine Lügen handelt. Trotzdem muss er einräumen, dass sich seine Idealvorstellung, man dürfe nie lügen, vor allem im Hinblick auf die sogenannte Nutzlüge im täglichen Leben nicht verwirklichen lässt. Deshalb entwirft er ein auf der Aufrechnung von Nutzen und Schaden beruhendes System von acht zum Besseren hin aufsteigenden Stufen der Lüge, die in jedem Fall hassenswert bleibt. Contra mendacium verdankt seine Entstehung der zu Augustins Zeit vor allem in Spanien verbreiteten Sekte der Priszillianisten. Diese vertraten die Auffassung, um unentdeckt zu bleiben, müsse man im Notfall sogar einen Meineid leisten. Rechtgläubige Eiferer versuchten sie mit ihren eigenen Mitteln, Lüge und Verstellung, zu schlagen. Einer von ihnen berichtete Augustinus stolz von einem entsprechenden Unternehmen zur Aufdeckung eines priszillianistischen Zirkels. Statt ihn zu loben, betont Augustinus jedoch nachdrücklich, Lüge sei immer verwerflich und in Glaubensfragen dürfe man unter keinen Umständen lügen.

Texts in Latin with German translations on facing pages; introductions in German.

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