Rettung und Erlösung : politisches und religiöses Heil in der Moderne / Johannes F. Lehmann, Hubert Thüring (Hg.).
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TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2015Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783846758694
- Politisches und religiöses Heil in der Moderne
- BL476 .R47 2015
Proceedings of conference held 16-18, Februrary 2012 at Universität Basel with financial support by Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung.
Includes bibliographical references.
Preliminary Material / Johannes F. Lehmann and Hubert Thüring -- Einleitung / Johannes F. Lehmann and Hubert Thüring -- „Das war meine Rettung“ / Michael Niehaus -- Infamie versus Leben Zur Sozial- und Diskursgeschichte der Rettung im 18. Jahrhundert und zur Archäologie der Politik der Moderne / Johannes F. Lehmann -- Die Rettung der Kinder / Reimar Klein -- Retterkinder / Christoph Rehmann-Sutter and Christina Schües -- Die Zeit in Klammern: Rettung und Aufschub in Gryphius’ Leo Armenius / Christiane Frey -- „Jetzt Retter hilf dir selbst – du rettest alle!“ Zur Tragödienpolitik der (Lebens-)Rettung in Schillers Wilhelm Tell / Claude Haas -- Der Unfall und das Rettungswerk Narrative und Modelle bei Thomas Mann und Adolf Wölfli / Hubert Thüring -- Erlösung – Endlösung Poetik der Rettung bei Peter Weiss / Daniel Weidner -- Wer’s glaubt Figuren der Erlösung in Kunstwerken der Gegenwart / Silvia Henke -- Zum ‚Überleben‘ bei Agamben / Eva Geulen -- Krypta und Erlösung (Arno Schmidt) / Ralf Simon.
Unsere Welt voller Untergänge und Katastrophen ist zugleich eine Welt voller Rettungen, Retter und Rettungsgeschichten. Täglich werden Rettungspakete geschnürt und Rettungsschirme gespannt, damit angesichts der drohenden Untergangsszenarien solches Rettungshandeln als alternativlos erscheine. Derartige Heilsversprechen lassen sich einerseits als Diskursinstrument zur Plausibilisierung und Invisibilisierung politisch kontingenten Handelns betrachten. Andererseits bilden sie ein zentrales und historisch tief eingewurzeltes Basisnarrativ unserer Kultur, welches die Beiträger von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart in ihrer religiöstheologischen, biopolitischen, sozialgeschichtlichen, technischen und medialen Dimension erkunden. Gegenstand sind literarische Texte sowie bioethische, populäre, ästhetische und politisch-philosophische Diskurse vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
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