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Wissen -- Glauben -- Bilden : ein bildungsphilosophischer Blick auf Kant, Schleiermacher und Wilhelm von Humboldt / Kristin Junga.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Social Sciences E-Books Online, Collection 2007-2017, ISBN: 9783657100118Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2011Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657771844
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Wissen -- Glauben -- Bilden: ein bildungsphilosophischer Blick auf Kant, Schleiermacher und Wilhelm von Humboldt,LOC classification:
  • LA124 .J86 2011
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Vorwort -- Philosophieren zwischen Wissen, Glauben und Bilden -- Die Bildung der Erkenntnisvermögen bei Immanuel Kant (1724-1804) -- Bildung als vom Gefühl zu Gott Getragener Lebensprozess bei Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834) -- Bildung als Sich-ins-Verhältnis-zur-Weltsetzen bei Wilhelm von Humboldt (1767-1835) -- Drei Philosophen über Bildung -- Reden über Bildung mit Blick auf die Bildungsideen um 1800 – Ein Ideal und die Moderne Religiosität -- Versuch einer modernen Bildungsidee -- Bibliographie -- Siglenverzeichnis.
Summary: Bildung bei Humboldt meint das individuelle Erkenntnismoment jedes einzelnen Menschen und betont gleichzeitig die Bedeutung der Anregung dieses individuellen Bildungsmomentes durch ein Gegenüber. Dem auf den Grund zu gehen, was Humboldts Bildung ausmacht, dafür gibt es in Zeiten von zähl und verwertbaren Bildungskonzepten keine Drittmittel. Dennoch danach zu fragen, ist - gelinde gesagt - irritierend. Was verloren geht, wenn Humboldts Bildungsgedanke nicht mehr Thema der Debatte ist, ist nicht in Stereotypen zu fassen: Es ist die Bedeutung des individuellen Bildungsmoments in individueller Gefühlsgewissheit. Sie auf Persönlichkeitsbildung zu reduzieren, greift zu kurz. Junga führt die Grundlage der humboldtschen Bildungsidee auf Schleiermacher und Kant zurück und zeigt, was für Bildung notwendig ist: ein Gehaltensein des Individuums, die Gewissheit eines höchsten Gutes in der moralischen Konsequenz, das Gegenüber als die eigene Bildung bereicherndes wertzuschätzen.
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Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 2010.

Includes bibliographical references (pages 314-322).

Preliminary Material -- Vorwort -- Philosophieren zwischen Wissen, Glauben und Bilden -- Die Bildung der Erkenntnisvermögen bei Immanuel Kant (1724-1804) -- Bildung als vom Gefühl zu Gott Getragener Lebensprozess bei Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834) -- Bildung als Sich-ins-Verhältnis-zur-Weltsetzen bei Wilhelm von Humboldt (1767-1835) -- Drei Philosophen über Bildung -- Reden über Bildung mit Blick auf die Bildungsideen um 1800 – Ein Ideal und die Moderne Religiosität -- Versuch einer modernen Bildungsidee -- Bibliographie -- Siglenverzeichnis.

Bildung bei Humboldt meint das individuelle Erkenntnismoment jedes einzelnen Menschen und betont gleichzeitig die Bedeutung der Anregung dieses individuellen Bildungsmomentes durch ein Gegenüber. Dem auf den Grund zu gehen, was Humboldts Bildung ausmacht, dafür gibt es in Zeiten von zähl und verwertbaren Bildungskonzepten keine Drittmittel. Dennoch danach zu fragen, ist - gelinde gesagt - irritierend. Was verloren geht, wenn Humboldts Bildungsgedanke nicht mehr Thema der Debatte ist, ist nicht in Stereotypen zu fassen: Es ist die Bedeutung des individuellen Bildungsmoments in individueller Gefühlsgewissheit. Sie auf Persönlichkeitsbildung zu reduzieren, greift zu kurz. Junga führt die Grundlage der humboldtschen Bildungsidee auf Schleiermacher und Kant zurück und zeigt, was für Bildung notwendig ist: ein Gehaltensein des Individuums, die Gewissheit eines höchsten Gutes in der moralischen Konsequenz, das Gegenüber als die eigene Bildung bereicherndes wertzuschätzen.

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