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Der politische Katholizismus im Baskenland und der Vatikan : der Indexfall "Zabala" und sein kirchenhistorischer Kontext / Antje Bräcker.

By: Material type: TextSeries: Römische Inquisition und Indexkongregation ; Bd. 9 | Römische Inquisition und Indexkongregation ; volume9. | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100088Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2008Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657763306
Other title:
  • Indexfall "Zabala" und sein kirchenhistorischer Kontext
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Der politische Katholizismus im Baskenland und der Vatikan: der Indexfall "Zabala" und sein kirchenhistorischer Kontext,LOC classification:
  • BX1586.P34 B73 2008
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Danksagung -- Einführung -- Die Politische und gesellschaftliche Situation Spaniens in den Jahren 1898-1912 zur Zeit der Entstehung des baskischen Nationalismus -- Die Auseinandersetzungen zwischen dem Baskischen Nationalismus und der katholischen Kirche in Spanien als Mittel zu seiner Identitätsbildung -- Der baskische Nationalismus als spezifisch baskische Option eines politischen Katholizismus: Zabalas Entwurf eines „katholischen Individualismus“ -- Die Reaktion der katholischen Kirche auf Zabalas Theorie -- Ausblick: Der baskische Nationalismus und die Kirchenoberen -- Zusammenfassung -- Offene Fragen und Desiderate -- Literaturverzeichnis -- Personenregister.
Summary: Anfang 2006 verkündete ETA einen Waffenstillstand. Grundlegende, bereits aus der Entstehungszeit des baskischen Nationalismus überlieferte ideologische Streitigkeiten sind damit allerdings nicht gelöst. Das Ringen des frühen baskischen Nationalismus um eine religiöse und politische Identität, obwohl essentiell für das Verständnis auch des heutigen Konflikts, hat in den Geschichtswissenschaften kaum Beachtung ge- funden. Als Ideologe der baskisch-nationalistischen Bewegung schuf Angel Zabala eine religiös-politische Weltanschauung, die die neue Bewegung vor internen Streitigkeiten zu bewahren und von bestehenden politischen Optionen in Spanien abzugrenzen versuchte, was ihm ein Verfahren vor der römischen Indexkongregation eintrug. Quellen aus verschiedenen vatikanischen Archiven geben Einblick in die Wechselwirkungen zwischen dem religiös-politischen Tagesgeschehen zur Zeit Zabalas und der Ausbildung seiner Ideologie wie in die Netzwerke des politischen Katholizismus in Spanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
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Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Universität Münster, 2003.

Includes bibliography (p. [351]-363) and index.

Preliminary Material -- Danksagung -- Einführung -- Die Politische und gesellschaftliche Situation Spaniens in den Jahren 1898-1912 zur Zeit der Entstehung des baskischen Nationalismus -- Die Auseinandersetzungen zwischen dem Baskischen Nationalismus und der katholischen Kirche in Spanien als Mittel zu seiner Identitätsbildung -- Der baskische Nationalismus als spezifisch baskische Option eines politischen Katholizismus: Zabalas Entwurf eines „katholischen Individualismus“ -- Die Reaktion der katholischen Kirche auf Zabalas Theorie -- Ausblick: Der baskische Nationalismus und die Kirchenoberen -- Zusammenfassung -- Offene Fragen und Desiderate -- Literaturverzeichnis -- Personenregister.

Anfang 2006 verkündete ETA einen Waffenstillstand. Grundlegende, bereits aus der Entstehungszeit des baskischen Nationalismus überlieferte ideologische Streitigkeiten sind damit allerdings nicht gelöst. Das Ringen des frühen baskischen Nationalismus um eine religiöse und politische Identität, obwohl essentiell für das Verständnis auch des heutigen Konflikts, hat in den Geschichtswissenschaften kaum Beachtung ge- funden. Als Ideologe der baskisch-nationalistischen Bewegung schuf Angel Zabala eine religiös-politische Weltanschauung, die die neue Bewegung vor internen Streitigkeiten zu bewahren und von bestehenden politischen Optionen in Spanien abzugrenzen versuchte, was ihm ein Verfahren vor der römischen Indexkongregation eintrug. Quellen aus verschiedenen vatikanischen Archiven geben Einblick in die Wechselwirkungen zwischen dem religiös-politischen Tagesgeschehen zur Zeit Zabalas und der Ausbildung seiner Ideologie wie in die Netzwerke des politischen Katholizismus in Spanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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