Gott und Geld in Wechselwirkung : zur Relativität der Gottesrede / Alois Halbmayr.
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TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100088Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2009Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783657767366
- 241.644 DDC22ger
- BL65.W42 H35 2009
Thesis (Habil.) - Salzburg, Univ. 2007/08.
Includes bibliographical references (p. [471]-507) and index.
Preliminary Material -- Vorwort -- Einleitung -- Zum gegenwärtigen Problemhorizont -- Rahmenbedingungen -- Zur Polyvalenz des Geldes -- Eine tugendethische und ontologische Reflexion: Thomas von Aquins De avaritia -- Existentialistisch-funktionale Erweiterung: Martin Luthers Der große Katechismus -- Negativ-exklusivierende Modelle -- Affirmativ-identifizierende Modelle -- Neutral-ignorierende Modelle -- Desiderat: ein kritisch-relatives Modell -- Der Zentralbegriff Wechselwirkung -- Wechselwirkung – Zur Erkenntnistheorie der Relativität -- Die subjektive und die objektive Macht des Geldes -- Zur Ambivalenz des Geldes – Errungenschaften und Probleme -- Gottesbegriff und Religionsverständnis -- Ein Desiderat: die Verknüpfung unterschiedlicher Diskurse -- Die formale Kategorie „Wechselwirkung“ -- Geld als zentrales Symbol der gesellschaftlichen Wechselwirkung -- Gott als Symbol für die Relationalität des Lebens -- Die Wechselwirkung von Gott und Geld -- Geld als Interpretament Gottes – Gott als Interpretament des Geldes -- Die relative Macht des Mammons – Anmerkungen zur Geldpraxis Jesu -- Gottesrede als public theology -- Literatur Georg Simmel -- Register.
Angesichts der kulturellen und ökonomischen Umbrüche innerhalb unserer Gesellschaft stellt sich die Frage, ob nicht das Geld tatsächlich Gott als wichtigstes Leitmedium abgelöst hat. Ist das Geld der neue Gott unserer Zeit? Oder wird das Geld lediglich mit Gott verwechselt? In welchem Verhältnis stehen diese beiden gesellschaftlicher Leitgrößen zueinander? Ist es ein Verhältnis der Konkurrenz, der Ausschließung oder der Identität? Welche Konsequenzen ergeben sich jeweils daraus für die christliche Rede von Gott? Die Arbeit weist nach, dass der religiöse und der ökonomische Diskurs nicht unverknüpft oder getrennt nebeneinander bestehen, sondern sich stets aufeinander beziehen und auf vielfältige Weise ineinander greifen. Ausgehend vom Wechselwirkungskonzept Georg Simmels wird gezeigt, wie die christliche Gottesrede in der Auseinandersetzung mit der Macht des Geldes ihr Potential überzeugend zur Sprache bringen kann. Jenseits von fundamentaler Ablehnung und vordergründiger Apologetik ermöglicht das Konzept einer kritischen Relativität die vielschichtigen Verflochtenheiten aufzuhellen und das christliche Profil gegenüber dem neuen Leitmedium Geld zu schärfen.
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