Überwindung der EU-Schuldenkrise zwischen Solidarität und Subsidiarität / Martin Dabrowski, Judith Wolf, Karlies Abmeier (Hrsg.).
Material type:
TextSeries: Sozialethik konkret | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2013Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783657777341
- HB3782 .T34 2012
Papers presented at a meeting held 2012 in Münster in Westfalen.
Includes bibliographical references.
Preliminary Material / Martin Dabrowski, Judith Wolf and Karlies Abmeier -- Vorwort / Martin Dabrowski, Judith Wolf and Karlies Abmeier -- Geld- und finanzpolitische Überlegungen zur EU-Schuldenkrise und deren Überwindung / Wim Kösters -- Drei Krisen – Ursachen und Möglichkeiten zu ihrer Überwindung / Eric C. Meyer -- Der Kontext der Regeln / Eva Rindfleisch -- Institutionelle Reformen und langfristige Regelungen zur Verhinderung zukünftiger Schuldenkrisen in der Europäischen Union / Jan S. Voßwinkel -- Die EU in der schwersten Krise seit ihrer Gründung / Stefan Gehrold -- Vertrauenskrise im Euroraum / Hans Reckers -- Lastensozialisierung im Schuldenkapitalismus / Michael Schramm -- Wer ist an was „SCHULD“? / Thomas Eggensperger -- Lastenverteilung im „Schuldenkapitalismus“: Ethik, Ökonomik und das „Schwarzer Peter“-Spiel / Aloys Prinz -- Das Verhältnis von Wirtschaft und Politik in der Finanzkrise / Joachim Wiemeyer -- Schuld sind immer die anderen – oder vom zweifelhaften Glück diffundierender Verantwortung / Christoph Giersch -- Reform der Globalen Finanzmarktregulierung – das Glas ist eher halbvoll als halbleer / Jürgen Matthes -- Autorenverzeichnis / Martin Dabrowski, Judith Wolf and Karlies Abmeier.
Alle Länder der Gemeinschaft, nicht nur die überschuldeten, sind betroffen. Einige Länder der Europäischen Union befinden sich in einer Schuldenkrise, wie man sie bisher nur von Entwicklungsländern gekannt hat. Die Überschuldung dieser EU-Länder, gravierende Fehler in der Konstruktion der Währungsunion und die Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre gefährden die finanzielle Stabilität der gesamten Europäischen Union. Wie kann die Europäische Union mit dieser Situation über die akute Gefahrenlage hinaus umgehen? Müssen die Staaten dauerhaft Souveränität aufgeben, um die Solidarität der anderen Staaten in Anspruch nehmen zu können und um die Stabilität der Währung zu garantieren? Wie kann ein dauerhafter Stabilitätsmechanismus in Europa aussehen, der sowohl die Solidaritätsverpflichtung als auch das Subsidiaritätsgebot ernst nimmt?
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