Die Konstruktion des öffentlichen Sports und seiner Helden in der Tagespresse der Weimarer Republik / Swantje Scharenberg.
Material type:
TextSeries: Sammlung Schöningh zur Geschichte und Gegenwart | Schöningh and Fink History: Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100026Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2012Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783657771172
- Sports -- Social aspects -- Germany -- History -- 20th century
- Sports journalism -- Germany -- History -- 20th century
- Athletes -- Press coverage -- Germany -- History -- 20th century
- Hero worship -- Germany -- History -- 20th century
- Journalism -- Social aspects -- Germany -- History -- 20th century
- GV611 .S327 2012
Originally presented as the author's thesis (Habilitation)--Universität Karlsruhe, 2006.
Includes bibliographical references (pages 281-334).
Preliminary Material -- Einleitung -- From Zero to Hero der Bäcker Ernst Vierkötter -- Die Macht der Presse und der Öffentlichkeitsdiskurs -- Hubert Houben – Quasi Wahrzeichen der Stadt Krefeld -- Der Konsens-Begriff Inmitten Differenzierter Deutungsmuster -- Caracciola – Jenseits der Grenzen Von Raum, Zeit und Wirtschaft -- „Hanne“ – Die Kombination Aus Spielübersicht, Kraft und Technik -- Berufung Oder Beruf Sportjournalist? -- Der „Blonde Hans“ – Ein Boxermärchen? -- Die Zeitung Als Geschichtsquelle -- Helene Mayer – Generativität Versus Erfolgsliste -- Sport Ohne Nationale Symbolkraft? -- Zeitschriften und Zeitungen.
Der Sport und seine Helden sind und waren eine Konstruktion der Tagespresse. Diese provokante These wird für die Weimarer Republik untersucht und anhand von sechs sportbiographischen Fallbeispielen - aus der Tageszeitungsberichterstattung herausgelesen - facettenreich überprüft. Mit Hilfe des Zugangs von Mentalitäts- und Kulturgeschichte wird deutlich, dass die Tageszeitung seismographisch die »öffentliche« Sportentwicklung in einen zeitkritischen Kontext einbettet. Sport wird zu einer Art von Katalysator für gesellschaftliche Prozesse, der nur funktionieren konnte, da die Tages-presse als Medium den Transport der (individuellen) Leistung in die kollektive Wahrnehmung ermöglicht hat.
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