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490 1 _aAvant-Garde Critical Studies Online, ISBN: 9789004450059
504 _aIncludes bibliographical references and index.
505 0 _aHubert van den BERG/Ralf GRÜTTEMEIER: Interpretation, Funktionalität und Strategie. Versuch einer intentionalen Bestimmung des Manifests. Wolfgang ASHOLT: Intentionale Strategien in futuristischen, dadaistischen und surrealistischen Manifesten. Walter FÄHNDERS/Helga KARRENBROCK: Ich sage nämlich das Gegenteil, aber nicht immer. Die Avantgarde-Manifeste von Kurt Schwitters. Michael STARK: Manifeste des 'Neuen Menschen'. Die Avantgarde und das Utopische. Ferdinand DRIJKONINGEN: Auf der Suche nach Intentionen und ihren Implikationen: Das erste Manifest des Surrealismus und Poisson soluble. Dorothea ZWIRNER: Marcel Broodthaers: Je manifeste manifestement . Rainer GRÜBEL: Literaturersatz, handgreifliche Kunst oder Vor-schrift? Diskurspragmatik und Bauformen, Axiologie und Intentionalität literarischer Deklarationen, Manifeste und Programme der russischen Moderne (1893-1934) Hubert van den BERG: Das Manifest - eine Gattung? Zur historiographischen Problematik einer deskriptiven Hilfskonstruktion. Helmut LETHEN: Masken der Authentizität. Der Diskurs des Primitivismus in Manifesten der Avantgarde. Ben REBEL: Das Manifest und die moderne Architektur in den Niederlanden. Graham BIRTWISTLE: Cobra: Polemik, Rezeption, Nachleben. Martin A. KAYMAN: Die Klarheit des anglo-amerikanischen Modernismus: Ezra Pounds Imagismus als poetische Hygiene. K.D. BEEKMAN: Armandos Zeitschrift De Nieuwe Stijl . Die Verwendung von Manifesten anderer zur Legitimation der eigenen Literatur- und Kunstauffassung. Ralf GRÜTTEMEIER: Das Manifest ist tot - Es lebe das Manifest! Über die poetologische Dimension der Debatte um postmoderne Manifeste. Zusammenfassungen. Adressen der Mitarbeiter.
520 _aDem hier präsentierten Band liegt die These zugrunde, daß die Anfänge der Praxis, kunstprogrammatische Texte als Manifest zu bezeichnen, und die anschließende Hoch-konjunktur in der avantgardistischen Nomenklatur vor dem Hintergrund der problematisch gewordenen Intentionalität im Dreieck Künstler, Kunstwerk und Publikum gesehen werden muß. Den Beleg dafür tritt der vorliegende Band von drei Ansätzen aus an: Interpretation, Funktionalität und Strategie. Dabei wird ein Korpus aus verschiedenen Kunstsparten behandelt, das von literarischen Deklarationen der russischen Moderne ab 1893 bis zu postmodernen Manifesten reicht, mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Manifesten der historischen Avantgarde. Damit ist das vorliegende Buch auch als ein Beitrag zur Historiographie der Bezeichnung von Texten der Avantgarde als Manifeste, der Rolle von Manifesten in der Avantgarde und letztlich auch der Textproduktion der Avantgarde insgesamt zu verstehen.
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