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100 1 _aKittler, Friedrich A.,
_eauthor.
245 1 0 _aIsolde als Sirene :
_bTristans Narrheit als Wahrheitsereignis /
_cFriedrich Kittler, Hans Ulrich Gumbrecht.
264 1 _aPaderborn :
_bWilhelm Fink Verlag,
_c2012.
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490 1 _aSchöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057
500 _aPosthumous works.
501 _aMit einer Übersetzung der Folie Tristan / aus dem Altfranzösischen von Friedrich Kittler.
505 0 0 _tPreliminary Material /
_rFriedrich Kittler and Hans Ulrich Gumbrecht -- Tristans Narrheit als Wahrheitsereignis /
_rHans Ulrich Gumbrecht -- Isolde als Sirene /
_rFriedrich Kittler -- Folie Tristan /
_rFriedrich Kittler and Hans Ulrich Gumbrecht.
520 _aNichts für politisch Korrekte, was sich am Ende dieses seinsgeschichtlichen Freilegens zeigt – und wohl auch nichts für die »Literaturgeschichte«. Es war eben das, was Friedrich Kittler in der »Literatur« (nicht nur des Mittelalters) suchte – und fand. Im Zentrum des dritten, des Mittelalter-Bandes von »Musik und Mathematik«, dem »Hellas« und »Rom« vorausgingen, sollte die Liebe von Tristan und Isolde stehen. Glücklicherweise verfügen wir über einen Text aus seinem Nachlaß, der mehr als nur die Richtung weist, in die es in diesem Buch gehen sollte. Aus der Vielzahl der im Raum der französischen und der deutschen Volkssprachen um 1200 zirkulierenden Erzählungen hatte Friedrich Kittler die »Folie Tristan« in der Oxforder Version gewählt, weil sie im Gegensatz zu den häufigen Fragmenten den Status einer in sich geschlossenen textuellen Komposition hat. Seine penible Übersetzung in deutsche Blankverse, die für den vorgegebenen Ton eine eigene Sprache sucht und weder Archaismen noch überraschend moderne Wendungen scheut, führt schon ein in eine Freilegung, die sich bei Kittler so anliest: »Vor allen Leuten oder Göttern miteinander schlafen, das ist am Hof Nausikaas ein ebenso besungener wie belachter Frevel zweier Götter, der Aphrodite und des Ares. In der »Folie Tristan« aber wird es – ganz wie bei Gottfried – eine Heldentat. Wer solche Übertretung den Ketzerlehren der Katharer gleichstellt, hat untertrieben, ja verspielt. Nur im Eideszeugnis wider Gott, den einen, gönnt Liebe Gegenliebe.« Hans Ulrich Gumbrecht, in seinen frühen Jahren selbst romanistischer Mediävist und Mitherausgeber des gewaltigen »Grundrisses der romanischen Literaturen des Mittelalters«, führt unter dem Titel »Tristans Narrheit als Wahrheitsereignis« nicht nur in diese inkommensurable Übersetzung und in »Isolde als Sirene« ein, sondern exemplarisch in das Gesamtwerk des späten Friedrich Kittlers. Zugleich ist dieser Band unüberlesbar: ein Buch der Freunde.
546 _aPrefatory matter and commentaries in German; text of the poem in Old French with translation into German on opposite pages
630 0 0 _aFolie Tristan d'Oxford
_vTranslations into German.
650 0 _aTristan (Legendary character)
_vRomances.
650 0 _aTristan (Legendary character) in literature.
650 0 _aIseult (Legendary character) in literature.
650 0 _aArthurian romances
_xHistory and criticism.
650 0 _aFrench language
_yTo 1300.
700 1 _aGumbrecht, Hans Ulrich,
_eco-author.
776 0 8 _iPrint version:
_tIsolde als Sirene: Tristans Narrheit als Wahrheitsereignis,
_dPaderborn: Wilhelm Fink Verlag, 2012
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856 4 _zDOI:
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999 _c47618
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