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100 1 _aTaureck, Bernhard.
245 1 0 _aGleichheit für Fortgeschrittene :
_bJenseits von "Gier" und "Neid" /
_cBernhard H.F. Taureck.
264 1 _aPaderborn :
_bWilhelm Fink Verlag,
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490 1 _aSchöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100088
504 _aIncludes bibliographical references (p. [133]-147) and index.
505 0 0 _tPreliminary Material -- Vorweg -- Einleitung -- Gleiche Vorstellungen von der Gleichheit? -- Was geschähe, wenn alle Menschen von Natur aus gleich wären? Der Ansatz von Hobbes und verschiedenen Reaktionen -- Was „gleich“ nicht meint und was es sinnvollerweise bedeutet -- Metaphern der Gleichheit und das Paradigma der Täuschung -- Das Dreieck der Gleichheit -- Was die Antiegalitaristen übersehen -- Was getan werden Kann: Gleichheitsfortschritte -- Warum Freiheit und Gleichheit unnötigerweise einen Gegensatz bilden -- Anmerkungen -- Personenregister.
520 _aAllenthalben wird massiv für soziale Ungleichheit gesorgt und geworben. Taureck hält dagegen und zeigt, dass gesellschaftliche Gleichheit erforderlich und auch möglich ist. Neid und Gier treibt ganze Volkswirtschaften in den Ruin, das wird an der großen Krise der Banken 2008 allzu sichtbar. Aber ist diese Krise nicht auch eine historische Chance? Eine Chance, die die Verteidiger der Ungleichheit übersehen? Eine fortgeschrittene Gesellschaft benötigt ein fortschrittliches Plädoyer für Gleichheit, das bloße Lippenbekenntnisse ablöst. Die zeitgenössischen Befürworter der Ungleichheit befinden sich auf den Spuren Nietzsches in einer durchaus tragikomischen Situation. Sie verstehen sich tragisch, denn sie reden gegen eine egalitär verblendete Gesellschaft an. Sie erscheinen komisch, da diese Gesellschaft gar nicht egalitär ist. Vielmehr treiben die liberalen Demokratien einen rechtlich-politischen Kalkül der Gleichheit-Ungleichheit. Ihn zu bestimmen wäre hier das Ziel, nicht jedoch ein Klagen über eine im Egalitarismus verblendete und verkümmernde Gesellschaft. Taurecks neues Buch klärt diese tragikomische Lage der Ungleichheits-Befürworter auf, wie sie im Übrigen auch eine Voraussetzung der seit 2008 manifesten Krise der Wirtschaft und des gesamten politischen Systems der liberalen Demokratien bildet, indem es zugleich über den liberal-demokratischen Kalkül der Gleichheit-Ungleichheit aufklärt. Das Buch will Wege aufzeigen, wie Gleichheit rechtlich und sozial erweitert werden kann, ohne dabei jenes Gut zu opfern, das die Anti-Egalitaristen bedroht sehen: die Freiheit der Lebensgestaltung eines jeden. Die angesprochenen Themen finden durch eine Beantwortung folgender Fragen eine Klärung: Was wird an der gesellschaftlichen Gleichheit bemängelt? Was soll an die Stelle der Gleichheit treten? Was ist unter Gleichheit zu verstehen? Wozu eigentlich gesellschaftliche Gleichheit? Wie könnte und wie sollte Gleichheit praktiziert werden?
650 0 _aSocial justice.
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776 0 8 _iPrint version:
_tGleichheit für Fortgeschrittene: Jenseits von "Gier" und "Neid",
_dPaderborn: Wilhelm Fink Verlag, 2010
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830 0 _aSchöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100088.
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