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Ist der Geist im Kopf? : Beiträge zur These des erweiterten Geistes / herausgegeben von Jan G. Michel, Kim J. Boström and Michael Pohl.

Contributor(s): Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095 | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Münster : Mentis, [2016]Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • unmediated
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783957438546
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Ist der Geist im Kopf?DDC classification:
  • 100
LOC classification:
  • BD418.5.G3 I88 2016
Online resources: Summary: Im Jahre 1998 verblüfften Andy Clark und David Chalmers die philosophische Gemeinschaft mit der so genannten These des erweiterten Geistes, die im Kern besagt, dass kognitive Systeme nicht-biologische Komponenten enthalten können und sich damit über die Grenzen biologischer Organismen hinaus erstrecken können. Die These wird seitdem nicht nur von Philosophen, sondern auch von Kognitions- und Neurowissenschaftlern intensiv und kontrovers diskutiert. In den Beiträgen, die in dem vorliegenden ersten deutschsprachigen Band zur These des erweiterten Geistes versammelt sind, werden u.a. die folgenden Fragen behandelt: Was soll es heißen, dass der Geist nicht (nur) im Kopf ist? In welchem Sinne könnte er erweitert sein, und welche Möglichkeiten der Erweiterung gibt es? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Geist und Kognition sowie zwischen Kopplung und Konstitution? Was genau besagt der von Clark und Chalmers vorgebrachte aktive Externalismus? Welche Bedeutung hat die These des erweiterten Geistes für repräsentationalistische und für funktionalistische Theorien des Geistes sowie für Theorien kollektiver Intentionalität und sozialer Kognition? Welche Anwendungen der These könnte es geben?
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Includes bibliographical references (pages 315-331).

Im Jahre 1998 verblüfften Andy Clark und David Chalmers die philosophische Gemeinschaft mit der so genannten These des erweiterten Geistes, die im Kern besagt, dass kognitive Systeme nicht-biologische Komponenten enthalten können und sich damit über die Grenzen biologischer Organismen hinaus erstrecken können. Die These wird seitdem nicht nur von Philosophen, sondern auch von Kognitions- und Neurowissenschaftlern intensiv und kontrovers diskutiert. In den Beiträgen, die in dem vorliegenden ersten deutschsprachigen Band zur These des erweiterten Geistes versammelt sind, werden u.a. die folgenden Fragen behandelt: Was soll es heißen, dass der Geist nicht (nur) im Kopf ist? In welchem Sinne könnte er erweitert sein, und welche Möglichkeiten der Erweiterung gibt es? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Geist und Kognition sowie zwischen Kopplung und Konstitution? Was genau besagt der von Clark und Chalmers vorgebrachte aktive Externalismus? Welche Bedeutung hat die These des erweiterten Geistes für repräsentationalistische und für funktionalistische Theorien des Geistes sowie für Theorien kollektiver Intentionalität und sozialer Kognition? Welche Anwendungen der These könnte es geben?

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