TY - BOOK AU - Geissbühler,Simon TI - Blutiger Juli: Rumäniens Vernichtungskrieg und der vergessene Massenmord an den Juden 1941 T2 - Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100033 SN - 9783657776757 AV - DS135.R7 G43 2013 U1 - 940.5318 CY - Paderborn PB - Ferdinand Schöningh. KW - Holocaust, Jewish (1939-1945) KW - Romania KW - World War, 1939-1945 KW - Campaigns KW - Antisemitism N1 - Includes bibliographical references (p. [207]-226) and indexes; Preliminary Material -- Vernichtungskrieg und Judenmord -- Vom Scheitern Grossrumäniens in der Zwischenkriegszeit -- Die Chronologie des vergessenen Massenmordes, Juli 1941 -- Täter, Kollaborateure und Mitwisser -- Opfer -- Exkurs: Erinnern und Nicht-Wissen-Wollen -- Resümee -- Zum Schluss -- Anmerkungen -- Karten -- Quellen und Literatur -- Personenregister -- Ortsregister N2 - Anfang Juli 1941 begann Rumänien an der Seite Deutschlands seinen Vernichtungskrieg im Osten. In den ersten Kriegstagen kam es in der Nordbukowina und in Bessarabien zu Massenmorden an der jüdischen Bevölkerung. Täter waren meist rumänische Soldaten und Gendarmen. Vielerorts beteiligten sich die Nachbarn der Juden an den Massakern oder initiierten selbst Pogrome. Simon Geissbühler schildert die Vorgeschichte der antisemitischen Radikalisierung im Rumänien der Zwischenkriegszeit und rekonstruiert die bislang kaum untersuchten blutigen Ereignisse des Sommers 1941. Er analysiert die Motive und Handlungsspielräume der Täter und fügt die wenigen Zeugnisse zusammen, die vom Leiden der Opfer berichten. Die Suche nach der Erinnerung an den Holocaust in Ru-mä-nien ist Thema des letzten Teils des Buches. Beeindruckende Fotografien verfallender Mahnmale, Massengräber und Friedhöfe zeigen: Viel ist nicht geblieben; die jüdische Vergangenheit wurde weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung verbannt. Ein eindringliches Buch, das durch den Blick aufs Detail neue Einsichten in die regionalen Variationen des Holocausts in Osteuropa eröffnet und die historische Analyse mit dem kritischen Blick auf die Gegenwart verbindet UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783657776757 ER -