TY - BOOK AU - Schnell,Rebekka TI - Natures mortes: zur Arbeit des Bildes bei Proust, Musil, W.G. Sebald und Claude Simon T2 - Periplous, Münchener Studien zur Literaturwissenschaft SN - 9783846759721 AV - PT405 .S3492 2016 PY - 2016/// CY - Paderborn PB - Wilhelm Fink Verlag KW - Proust, Marcel, KW - Musil, Robert, KW - Sebald, W. G. KW - Simon, Claude KW - Still-life in literature KW - German literature KW - 20th century KW - History and criticism KW - French literature N1 - Includes bibliographical references (pages 265-279) and index; Preliminary Material -- Siglenverzeichnis -- Danksagung -- Einleitung Stillleben als Figur der Latenz -- Combray: Stillleben der Kindheit -- Arbeit am Bild – Arbeit des Bildes: Chardins La Raie -- Versteinerte Nymphen: Prousts Jeunes Filles En Fleurs -- Leona oder die Tyrannis des nun ewig so Stehenbleibenden -- Amare per ombra: Stillleben als Spiegelfechterei -- W.G. Sebald: Stillleben als ‚tote Metapher‘ -- Claude Simon: Nature tuée, martyrisée -- Schluss -- Bibliographie -- Abbildungsverzeichnis -- Abbildungen -- Personenregister N2 - Als anti-narrative Gattung par excellence erlebt das Stilleben in der Literatur des 20. Jahrhunderts ein eigentümliches Revival. Es lenkt den Blick nicht nur auf die Krisen und Aporien des Erzählens, sondern zugleich auf die Anachronismen und Restbestände der Moderne selbst. Im Untergrund der Texte entfaltet das Stilleben ein subversives Potential, das die narrative Logik ebenso wie die Hierarchie von Groß und Klein unterläuft. Gerade deshalb ist das Stilleben nicht nur Gegenstand der Lektüre, sondern zugleich deren Dispositiv: Es zeitigt eine Philologie des Kleinen, die das übersehene, widerspenstige Detail fokussiert. An Werken von Robert Musil und Marcel Proust, W.G. Sebald und Claude Simon geht die Studie der »Arbeit des Bildes« nach – jenen überaus produktiven Rezeptions- und Übertragungsprozessen zwischen Bildern und Texten, durch die sich Topoi und Figuren verborgen fortschreiben UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783846759721 ER -