TY - BOOK AU - Ludewig,Alexander TI - Narrative des Fremden: Franz Kafkas ‚Söhne‘ und Robert Musils Drei Frauen T2 - Musil-Studien SN - 9783846769584 AV - PK6530 U1 - 800 23 PY - 2025/// CY - Paderborn PB - Ferdinand Schöningh, Brill | Fink KW - Literature and Cultural Studies N1 - Includes bibliographical references and index N2 - Um 1900 wandelt sich der Begriff des ‚Fremden‘ und mit ihm die anhängigen Narrative. Durch sich neu konstituierende Spezialdiskurse und wechselseitig bedingt durch eine Vielzahl diskursiver Phänomene setzt eine neue und bis in die Gegenwart andauernde Reflexion des Konzepts ‚Fremde‘ ein. Die Literatur situiert sich als Interdiskurs innerhalb dieses mehrdimensionalen Geflechts. Zwischen Ethnologie, marxistischer Theorie, Phänomenologie, Psychoanalyse und Soziologie, zwischen Topoi wie dem Kolonialismus, der Großstadt, Neurasthenie und Prostitution, zwischen Differenzkategorien wie Geschlecht und Judentum entlarvt sowie ästhetisiert sie die divergierenden Facetten des ‚Fremden‘ gleichermaßen. Anhand von Franz Kafkas nie erschienenem Konvolut ‚Söhne‘ ( Das Urteil , Der Heizer , Die Verwandlung ) und Robert Musils Drei Frauen ( Grigia , Die Portugiesin , Tonka ) wird diesen Konfrontationen und den Verfahrensweisen mit dem ‚Fremden‘ nachgespürt UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783846769584 ER -