TY - BOOK AU - Augustine, AU - Städele,Alfons AU - Drecoll,Volker Henning AU - Kudella,Mirjam AU - Augustine, AU - Augustine, AU - Augustine, AU - Augustine, AU - Augustine, AU - Augustine, TI - Die Lügenschriften T2 - Forschungen zur Regionalgeschichte SN - 9783657775408 AV - BR65.A5 G4 2013 U1 - 241/.673 23 PY - 2013/// CY - Paderborn PB - Verlag Ferdinand Schöningh KW - Augustine, KW - Truthfulness and falsehood KW - Religious aspects KW - Christianity KW - Early works to 1800 KW - History of doctrines KW - Early church, ca. 30-600 N1 - Includes bibliographical references (p. 360-368) and indexes; Preliminary Material -- Überlieferung und Textgestalt -- Inhaltliche Einführung -- Text und Übersetzung -- Inhaltliche Einführung -- Text und Übersetzung -- Zur sprachlich-stilistischen Gestaltung der Lügenschriften -- Die Heilige Schrift als Quelle -- Vergleich der Lügenschriften Augustins mit Thomas von Aquin -- Überlieferung und Textgestalt; Volker Henning Drecoll and Mirjam Kudella -- Inhaltliche Einführung; Volker Henning Drecoll and Mirjam Kudella -- Text und Übersetzung; Volker Henning Drecoll and Mirjam Kudella -- Abkürzungen -- Bibliographie -- Register -- Systematische Übersicht der Werke Augustins N2 - Darf oder muss ein Christ unter bestimmten Umständen lügen? In De mendacio definiert Augustinus den Begriff »Lüge« und versucht dann den Nachweis, dass es sich bei den von den Befürwortern der Lüge herangezogenen Exempeln der Bibel um gar keine Lügen handelt. Trotzdem muss er einräumen, dass sich seine Idealvorstellung, man dürfe nie lügen, vor allem im Hinblick auf die sogenannte Nutzlüge im täglichen Leben nicht verwirklichen lässt. Deshalb entwirft er ein auf der Aufrechnung von Nutzen und Schaden beruhendes System von acht zum Besseren hin aufsteigenden Stufen der Lüge, die in jedem Fall hassenswert bleibt. Contra mendacium verdankt seine Entstehung der zu Augustins Zeit vor allem in Spanien verbreiteten Sekte der Priszillianisten. Diese vertraten die Auffassung, um unentdeckt zu bleiben, müsse man im Notfall sogar einen Meineid leisten. Rechtgläubige Eiferer versuchten sie mit ihren eigenen Mitteln, Lüge und Verstellung, zu schlagen. Einer von ihnen berichtete Augustinus stolz von einem entsprechenden Unternehmen zur Aufdeckung eines priszillianistischen Zirkels. Statt ihn zu loben, betont Augustinus jedoch nachdrücklich, Lüge sei immer verwerflich und in Glaubensfragen dürfe man unter keinen Umständen lügen UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783657775408 ER -