TY - BOOK AU - Knobloch,Jan TI - Löschen und Imaginieren: Paradigmatische Formen ästhetischer Negativität in der Moderne T2 - Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books Online, Collection 2022 SN - 9783846766712 AV - PK6530 U1 - 800 23 PY - 2022/// CY - Paderborn PB - Ferdinand Schöningh, Brill | Fink KW - English literature KW - Cultural pluralism in literature KW - Study and teaching KW - Literature N1 - Includes bibliographical references and index; Preliminary Material; Jan Knobloch --; Copyright page; Jan Knobloch --; Epigraph; Jan Knobloch --; Siglenverzeichnis; Jan Knobloch --; Prolog; Jan Knobloch --; Kapitel I Nein sagen; Jan Knobloch --; Kapitel II „Je mehr ich die großen Pessimisten lese, um so mehr liebe ich das Leben.“; Jan Knobloch --; Kapitel III Der Roman als negative Enzyklopädie; Jan Knobloch --; Kapitel IV Negationen des Erzählens, Negationen des Diskurses; Jan Knobloch --; Kapitel V „Nach und nach müssen wir alles ablehnen.“; Jan Knobloch --; Kapitel VI Anleitungen zur Resignation; Jan Knobloch --; Schluss; Jan Knobloch --; Bibliographie; Jan Knobloch N2 - Wie lässt sich die ästhetische Erfahrung des Negativen im Roman beschreiben? Und wie ist der strukturelle Zusammenhang zwischen Negativität und ästhetischer Attraktivität zu erklären? Die Arbeit argumentiert, dass die Negativität des Romans aus einer bestimmten Kombination von existentiellen, sprachlichen und rezeptionsbezogenen Gestalten des Neins besteht. Die entscheidende Neuerung des Ansatzes besteht darin, diese zum ersten Mal aufeinander zu beziehen, Negativität also nicht nur als darstellungsorientierte Qualität, sondern auch performativ sowie als Herausforderung für den Leser in den Blick zu rücken. Dieses dreistufige Modell wird anhand von historischen Paradigmen entfaltet: Der ästhetischen Dimension des philosophischen Pessimismus (A. Schopenhauer); aporetisch-ironischen (G. Flaubert), narrativ-diskursiven (S. Beckett) und hyperbolischen (T. Bernhard) Formen von Negativität, wie sie den Roman prägen, sowie einer neuen Literatur der Resignation (M. Houellebecq). Wie die Untersuchung zeigt, ist es gerade der Modus des Übergangs zwischen den drei Stufen der Negativität, der eine tentative Antwort auf die Frage zulässt, wie die paradoxe Lusterfahrung des Rezipienten zu erklären ist UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783846766712 ER -