TY - BOOK AU - Kolmer,Lothar TI - Abaelard: a Vernunft und Leidenschaft T2 - Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100088 SN - 9783846746240 AV - BX4705.A2 U1 - 230.042092 23 PY - 2008/// CY - Paderborn PB - Wilhelm Fink Verlag KW - Abelard, Peter, KW - Theologians KW - Theology KW - Middle Ages N1 - Preliminary Material -- Vorwort -- Die Geschichte der Geschichte -- Ein Gelehrtenleben. die Biographie -- Les Amours -- Das Geistliche Leben -- Erste Prozesse -- Heloise -- Die Zweite Verurteilung. Wie Theologen Miteinander Umgehen -- Das Ende -- Heloise. Abaelard. Wer ist Wer? -- Epilog. Die Vernunft – Der Theologen? -- Anmerkungen -- Quellen und Literatur. Auswahl -- Orte und Personen N2 - In der Geschichte von Heloise und Abaelard scheint sich hohe Lust mit tiefer Tragik zu mischen: große Gefühle, überhöht durch „göttliche“ Liebe. Ein Stoff, der sich selbst schon wie ein Mythos liest. Ein Stoff aber auch, der so aussieht, als basiere er tatsächlich weniger auf Geschichten als auf Mythen und trage diese nur weiter und weiter, um ein gesellschaftliches Bedürfnis zu erfüllen, dem durch Fakten nicht beizukommen ist. Der Satz etwa „Ich liebe dich“ kann heute, wie es heißt, nur noch als Zitat ausgesprochen werden. Ist es also auch mit den großen Liebes-Geschichten vorbei? Gibt es „Liebe“ dann nur noch als Wortspiel, als „Code“, als Ironie“? Und die Liebe selbst? So geht der „spätmoderne“ Blick zurück ins Mittelalter. Doch auch dort: nur Ironie und Wortspiele? Keine Wahrheit, keine wahre, schöne Liebesgeschichte? Wird also immer wieder nur eine „schöne Geschichte“ erzählt, die „Liebesideologie“ des 12 Jahrhunderts, vermischt mit der des bürgerlichen“ 18. Jahrhunderts, bis heute verbreitet? Kämen so nicht die Märchen über Heloise und Abaelard als Kopiervorlage, als Kitsch oder als Ideologie in die Welt? Wird der Mythos freilich weggezogen, kommt eine andere „Geschichte“ zum Vorschein, eine wahrlich bislang „unerhörte“. Die Schönheit weicht dem Schrecken und dem Erschrecken über das, was Menschen, Päpste eingeschlossen, anderen antun können. In diesem Buch ist sie zu lesen UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783846746240 ER -