TY - BOOK AU - Diers,Michael TI - Vor aller Augen: Studien zu Kunst, Bild und Politik T2 - Bild und Text SN - 9783846760598 AV - NX280 .D54 2016 PY - 2016/// CY - Paderborn PB - Wilhelm Fink Verlag KW - Arts KW - Research KW - History KW - Political aspects N1 - Collection of texts partly published previously; Includes bibliographical references and index; Preliminary Material -- Vorwort -- Sicht, Gesicht, Geschichte -- Auf die Stirn geschrieben -- Der öffentliche Raum als Schauplatz -- Affekt und Effekt -- Ende der Kunst und Anfang des Bildes -- Ein Scherbengericht -- Ereignis Bild -- „Public Viewing“ -- Max Liebermann und Edouard Manet -- Eine politische Landschaft -- Blätter, die die Welt bedeuten -- Die Doppelte (Ent-)Täuschung -- „Jeder Griff Muss Sitzen“ -- (Un)Clrd -- Dis/Tanzraum -- Disiecta membra -- Kreuzbilderrätsel -- Zeichen an der Wand -- Beschreibung als Methode -- Dank -- Anmerkungen -- Bildnachweis -- Drucknachweis -- Personenregister -- Farbtafeln N2 - »Geschichte zerfällt in Bilder, nicht in Geschichten.« Wenn Walter Benjamin mit seiner These Recht hat, steht die Bildforschung vor einer wahrhaft großen Herausforderung. Es gilt, das Universum der Bilder zu sichten und auf den gebührenden Begriff zu bringen. Michael Diers tut dies, indem er in exemplarischen Analysen jeweils einen bedeutungsvoll sprechenden Gegenstand – Kunstwerk oder allgemeines Bild – in den Mittelpunkt rückt und einlässlich als ästhetisches und historisches Zeugnis ins Auge fasst. Sein Blick reicht dabei vom Ende des 15. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Öffentliche Bilder und damit Beiträge zur politischen Ikonographie liefern Sujets und Themen der Studie. Das klassische Gemälde ist ebenso vertreten wie das Graffito, die Collage wie der Film. Auch Tanz und Theater kommen mit ihren Bildvorwürfen sub specie von Politik, Geschichte und Ästhetik zur Sprache. Dass sich der behandelte Zeitraum weit erstreckt, lässt sich mit dem erwähnten paradigmatischen Vorgehen sowie mit einem berühmten Diktum Giorgio Vasaris, des Gründervaters der Kunstgeschichte, erläutern: Es komme darauf an, Vergangenes als Gegenwart zu erfahren, die Gegenwart als künftige Historie anzusehen. Diers expliziert kein historisches Kontinuum, sondern analysiert charakteristische und repräsentative Einzelfälle, die jeweils für ihre Epoche einstehen UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783846760598 ER -