TY - BOOK AU - Philipp Theisohn c/o DrJohannes Theisohn; Philipp Theisohn TI - Die kommende Dichtung, : Geschichte des literarischen Orakels 1450-2050 SN - 9783846753927 AV - PN56.P744 T445 2012 U1 - 809.93384 PY - 2012/// CY - Paderborn: PB - Schöningh and Fink, KW - Prophecies in literature KW - Oracles in literature N1 - Preliminary Material; Philipp Theisohn --; Die vertauschte Saite. Mantik und Dichtung; Philipp Theisohn --; Zu Vorgeschichte und Vorformen der Mantopoetik; Philipp Theisohn --; Zur geistigen Grundlage konjekturalen Denkens; Philipp Theisohn --; »Kurtzweyl« – das Sortilegium und die poetische Verfügbarkeit der Zukunft; Philipp Theisohn --; Die Poesie als futurischer Kode; Philipp Theisohn --; Der Untergang des siderischen Menschen; Philipp Theisohn --; Auf dem Weg zur »vernünftigen Vermuthungskunst«; Philipp Theisohn --; Jupiters Kinder und die Wissenschaft der Zukunft; Philipp Theisohn --; Die Weissagung als »schöpferischer Akt«; Philipp Theisohn --; »Geschichte« oder Untergang und Wiedergeburt der poetischen Zukunft; Philipp Theisohn --; Automantique. Das Programm und die Mantik der Moderne; Philipp Theisohn --; Cold War Poetics. Aufstieg und Fall der Futurologie; Philipp Theisohn --; Die kommende Dichtung; Philipp Theisohn --; Literaturverzeichnis; Philipp Theisohn --; Abbildungsnachweise; Philipp Theisohn --; Personenregister; Philipp Theisohn --; Danksagung; Philipp Theisohn N2 - Seit der prognostischen Eroberung des Buchstabens im 15. Jahrhundert ist die Mantik ein steter Begleiter der Dichtung gewesen, hat sie umgarnt, beflügelt, terrorisiert. Die bisher ungeschriebene Geschichte des literarischen Orakels hebt diese wechselhafte Beziehung nun erstmals ans Licht – und erkennt in ihr den Schlüssel zum Verständnis der neuzeitlichen Literatur. In einer Welt, die ihre heilsgeschichtliche Gewissheit verloren hat, muss die Zukunft auf anderen Wegen wieder zum Sprechen gebracht werden. Die Wahl der Neuzeit fällt dabei auf zwei Zeichenkünste: die ars mantica und die ars poetica. Beide Disziplinen lernen voneinander, durchdringen und bekämpfen sich – und bleiben in ihrer historischen Entwicklung gleichwohl untrennbar miteinander verbunden. Die vorliegende Studie will diese verborgene Geschichte der Mantopoetik wieder sichtbar machen. Von den Losbüchern und der Kalenderpoetik über den Mediumismus bis zur Futurologie; von Cusanus über Leibniz, Herder, Comte und Nietzsche bis zu Herman Kahn; von Nostradamus, Rabelais und Grimmelshausen über Schiller, Kleist, Wells und Stifter bis zu Mallarmé und Pynchon verfolgt Die kommende Dichtung die weissagende Zukunftsrede von ihren Anfängen bis in unsere Gegenwart – und darüber hinaus UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783846753927 ER -