TY - BOOK AU - Weigel,Sigrid AU - Weigel,Sigrid AU - Kutschbach,unter Mitarbeit von Tine TI - Gesichter: a Kulturgeschichtliche Szenen aus der Arbeit am Bildnis des Menschen T2 - Trajekte SN - 9783846753446 AV - N7573.3 U1 - 704.942 23 PY - 2013/// CY - Paderborn PB - Wilhelm Fink Verlag KW - Arts KW - Themes, motives KW - Face in art N1 - Preliminary Material; Sigrid Weigel and Tine Kutschbach -- Das Gesicht als Artefakt Zu einer Kulturgeschichte des menschlichen Bildnisses; Sigrid Weigel -- Die durchbrochene Leinwand Georges Méliès’ Autoportrait de l’Artiste; Hanns Zischler -- Politik des Rahmens Philippe Bazins taktile fotografi sche Porträts; Georges Didi-Huberman -- Gesichtsverlust Georges Franjus Film Les Yeux sans visage; Anne-Kathrin Reulecke -- Doppeltes Auge, letzter Blick Jean Cocteaus Selbstporträts als toter Mann; Katharina Sykora -- Face oder Trace? Zur Anthropologie der frühen Christus-Porträts; Hans Belting -- Tränen im Gesicht Zur Ikonologie der Tränen in einer vergleichenden Kulturgeschichte von Trauergebärden; Sigrid Weigel -- Kopiert, infam, allegorisch Gesichter der Renaissance zwischen Duplizierung und Deplatzierung; Jeanette Kohl -- Monster, Medusa, Vera icon Gesichter und deren Verlegung in Rosemarie Trockels Kunst; Brigid Doherty -- „Marmor lacht nicht“, Bronze spricht Materialfarben in der Skulptur des 18. und 19. Jahrhunderts; Monika Wagner -- Zur Kulturgeschichte der Nase Entsprechungen zwischen Gesichts- und Körperordnungen; Albrecht Koschorke -- Lesbarkeit des Gesichts Heines Florentinische Nächte; Gerhard Neumann -- „Es schaut uns doch an“ Zur physiognomischen Metaphorik in Wittgensteins Aufzeichnungen; Thomas Macho -- Das Lächeln der Höfl ichkeit Zwischen Physiologie und Maske; Helmut Lethen -- Seitenblicke Anmerkungen zu einem Brief von Machiavelli; Carlo Ginzburg -- Abbildungsnachweis; Sigrid Weigel and Tine Kutschbach -- Über die Autoren; Sigrid Weigel and Tine Kutschbach N2 - Während das Gesicht gern als natürlicher Ausdruck von Persönlichkeit und Charakter betrachtet wird, sind uns die Gesichter der nicht mehr Lebenden nur als Artefakte bekannt: als Produkte handwerklicher, künstlerischer, poetischer, medialer, technischer Verfahren. Ob Antlitz oder Mimik: Das Gesicht ist ein Bedeutungsfeld, auf dem die Spannung der menschlichen Gestalt - zwischen Kreatürlichkeit und Gottähnlichkeit, Erhabenheit und Infamie, Starre und Bewegung - ausgetragen wird. Gesichter untersucht Urszenen und Stationen aus der Kulturgeschichte des Gesichts und konzentriert sich dabei auf Übergänge zwischen leiblichen, materiellen Spuren und ikonischen bzw. textuellen Bildern, auf Verfahren, mit denen das Gesicht oder einzelne seiner Teile semantisiert, codiert, symbolisiert werden. Mit Beiträgen von Hans Belting, Georges Didi-Huberman, Brigid Doherty, Carlo Ginzburg, Jeanette Kohl, Albrecht Koschorke, Helmut Lethen, Thomas Macho, Gerhard Neumann, Anne-Kathrin Reulecke, Katharina Sykora, Monika Wagner, Sigrid Weigel und Hanns Zischler UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783846753446 ER -