TY - BOOK AU - Theisohn,Philipp AU - Weder,Christine TI - Literaturbetrieb: zur Poetik einer Produktionsgemeinschaft T2 - Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100064 SN - 9783846752968 AV - Z278 .L68 2013 PY - 2013/// CY - Paderborn PB - Wilhelm Fink Verlag KW - Book industries and trade KW - Congresses KW - Publishers and publishing KW - Literature N1 - International conference proceedings; Includes bibliographical references; Preliminary Material; Philipp Theisohn and Christine Weder -- Literatur als/statt Betrieb – Einleitung; Philipp Theisohn and Christine Weder -- Aporien der Gefälligkeit; Angelika Overath -- Das prosaische Verlagsgeschäft – ein Praxisbericht; David Marc Hoffmann -- Ist das Feuilleton relevant für die Entstehung guter Bücher?; Alexandra Kedves -- Das Ende der Kritik, wie wir sie kannten; Barbara Basting -- Stroh zu Gold oder Gold zu Stroh? Zur Ambivalenz öffentlicher Autorenlesungen; Anja Johannsen -- Der Eigensinn der Nachlässe. Zur Poetik des Archivs; Irmgard M. Wirtz -- Braucht der Literaturbetrieb ein Urheberrecht?; Werner Stauffacher -- Lost in Translation: Literaturpreise im nationalen Literaturbetrieb; Anna Auguscik -- Literaturbetrieb – ein Konzept staatsnaher Auseinandersetzung mit Literatur?; Olaf Simons -- Das zweite Buch. Der Autor als Markenzeichen; Alexander Honold -- Der andere Goethe: Die Maskenzüge als Auftragsdichtung für den Weimarer Hof; Edith Anna Kunz -- »Wir leben in plakätischen Zeiten.« Robert Walser und der Literaturbetrieb seiner Zeit; Reto Sorg -- Der Großschriftsteller. Robert Musils projektierter Versuch über den Ruhm; Karl Wagner -- Simple Sätze. Überlegungen zu Max Goldts (de-)emphatischer Ästhetik; Heinz Drügh -- Kafka im Betrieb. Eine kritische Analyse des Streits um Kafkas Nachlass; Andreas B. Kilcher -- Literatur auf dem Markt – Kommunikation, Aufmerksamkeit, Inszenierung; Ute Schneider -- Die Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes; Philipp Theisohn and Christine Weder N2 - Spätestens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts beherrscht die Realität des Betriebs die Wahrnehmung literarischer Produktion. Während sich die Literatur immer wieder emphatisch von dieser Realität abzugrenzen versucht, wird sie doch zweifellos von ihr bedingt und mitbestimmt. Der Vorstellung vom Literaturbetrieb als Versklavungsanstalt des Schreibens tritt die Einsicht entgegen, dass der Betrieb selbst über eine eigene Poetik verfügt, die von der Literatur genutzt wird. Der Sammelband historisiert die Ausdifferenzierung der literaturbetrieblichen Instanzen sowie die aufkommende Rede vom Literaturbetrieb. Zudem wird gezeigt, dass im Laufe dieses Prozesses nicht nur die Schriftsteller zu »Angestellten« avancieren, sondern auch die betriebliche Verwaltung, Verarbeitung und Vermarktung von Literaten und Literatur das Schreiben beeinflussen UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783846752968 ER -