TY - BOOK AU - Hansen-Löve,Aage Ansgar AU - Ott,Michael AU - Schneider,Lars TI - Natalität: Geburt als Anfangsfigur in Literatur und Kunst T2 - Anfänge SN - 9783846756386 AV - PN98.E93 N38 2014 PY - 2014/// CY - Paderborn PB - Wilhelm Fink Verlag KW - Birth (Philosophy) in literature KW - Congresses KW - Childbirth in literature KW - Fertility, Human, in art KW - Literature KW - History and criticism N1 - International conference proceedings; Includes bibliographical references; Preliminary Material; Aage A. Hansen-Löve, Michael Ott and Lars Schneider -- Vorwort; Aage A. Hansen-Löve, Michael Ott and Lars Schneider -- Einleitung; Michael Ott -- Geborensein. Hannah Arendt über Anfänge, Wunder und Geschichten; Heide Volkening -- Textgenesen: spontan und geplant (Einfall, Zufall, Inspiration); Renate Lachmann -- Prokreation und Werkstatt. Modelle von Kunstproduktion in Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg; Christian Begemann -- Die Kunst der Missgeburt. Maternalität und ‚Versehen‘ bei E.T.A. Hoffmann und Stifter; Annette Keck -- „Geschenk des Geschlechtes“ und „Gabe des Gedichts“ Natalität avant la lettre; Gerhard Neumann -- Dichtung als (Nach-)Geburt: zur ars poetica mundi des Paul Claudel; Lars Schneider -- Kreativität als Pflicht; Wolfgang Ullrich -- Mutter Erde, oder die Farbe Braun. Zur Promiskuität des barocken Bildfelds; Karin Leonhard -- Literarische Homunkuli. Natalität, Gebürtlichkeit und Reden aus der Retorte um 1900; Irina Hron-Öberg -- „Geschaffen – nicht gezeugt“: Antigenerisches Schreiben; Aage A. Hansen-Löve -- Beiträgerinnen und Beiträger; Aage A. Hansen-Löve, Michael Ott and Lars Schneider N2 - Natalität ist, nach Hannah Arendt, der »Neubeginn, der mit jeder Geburt in die Welt kommt«. Während Natalität im philosophischen Diskurs oft im Schatten der Fragen nach Sterblichkeit, Tod und Ende stand, beanspruchten die Künste sie seit Langem metaphorisch für Figuren des Anfangs. Neben Zeugung und Empfängnis markieren Mutter-, Vater- und vor allem Schwangerschaft sowie Geburt ein diskursives Feld ästhetischer Hervorbringungen und Neuanfänge. Der vorliegende Band untersucht Entwicklungen und Brüche in der künstlerischen Natalitätsmetaphorik der Moderne. Er fragt nach den Einsätzen der Geburtsmetapher ebenso wie nach der Reprojektion des maskulin usurpierten Geburtskonzepts auf die Position der künstlerisch kreativen Frau. Schließlich untersucht er Vorstellungen nicht-geschlechtlicher Kreation, welche die Natalität aus der Biosphäre und Dominanz der Familienordnung herauslösen UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783846756386 ER -