TY - BOOK AU - Stollhof,Johannes TI - Zwischen Biafra und Bonn: Hungerkatastrophen und Konsumkritik im deutschen Katholizismus 1958-1979 T2 - Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen SN - 9783657792474 PY - 2019/// CY - Paderborn PB - Verlag Ferdinand Schöningh KW - Catholic Church KW - Germany KW - History KW - 20th century KW - Hunger KW - Religious aspects KW - Food supply KW - Church and social problems N1 - Slightly revised dissertation Eberhard Karls University Tübingen, 2016; With a summary in English; Includes bibliographical references (pages 377-404) and index; Front Matter -- Copyright page -- Vorwort -- Verzeichnis der Siglen und Abkürzungen -- Einleitung -- »Was wir bisher über unserer eigenen Not vergessen haben.« Die transnationale Wahrnehmung von Hunger und Elend der ›anderen‹ (1959–1967) -- »Heute ist die soziale Frage weltweit geworden.« Etablierung einer Bedrohung (1967–1972) -- »Eine fast schicksalhafte Bedrohung ›unseres‹ Systems«: Bedrohter Wohlstand oder bedrohender Lebensstil (1972–1979) -- »Wir haben sehr viele Herausforderungen gelöst, aber noch viel mehr Herausforderungen warten auf uns.« Hunger als Bedrohung in autobiografischen Quellen -- Der Ort der Hungerbewältigung in der Geschichte des bundesrepublikanischen Katholizismus -- Back Matter -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Summary -- Personen-, Orts- und Sachregister N2 - Hungerkatastrophen der sogenannten „Dritten Welt“ prägten die Wahrnehmung einer ganzen Generation in der Bonner Republik: Das „Biafrakind“ weckte enorme Emotionen und forderte zu umfangreichen Hilfsaktionen heraus, „Biafra“ wurde aber auch zur Chiffre für die neue Herausforderung globaler Gerechtigkeit. Erstmals werden in diesem Band die Auswirkungen des weltweiten Hungerszenarios auf den Katholizismus in Deutschland behandelt. Im Kontext neuer gesellschaftlicher Bewegungen trat in Teilen engagierter Katholiken die politische Aktion für die „Dritte Welt“ an die Stelle des traditionellen Verständnisses karitativer Fürsorge und Hilfe und löste im Kampf um gerechtere Utopien heftige Konflikte aus. Ihr Engagement trug kirchlichen Institutionen jedoch auch viele Sympathien ein und ermöglichte ihnen bis heute geltenden Einfluss im entwicklungspolitischen Bereich UR - http://dx.doi.org/10.30965/9783657792474 ER -