Verlust und Vermächtnis : a Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich / Mihran Dabag; Kristin Platt ; Edited by Kristin Platt; Mihran Dabag.
Material type:
TextSeries: Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100033Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2016Description: 1 online resourceContent type: - text
- unmediated
- online resource
- 9783657784837
- Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich
- 940 23
Preliminary Material -- Vorwort -- Einführung -- «Die Welt, aus der ich kam, Sepastia, sie war eine eigene Welt. Und diese Welt gab es nicht mehr.» / Aram Güreghian -- «Ich habe nichts gefühlt. Ich habe alles gesehen und habe doch nichts gefühlt. Ich habe alles gesehen.» / Schuschanig Gambarian -- «Mein Bruder war noch ein junger Mann … Pferde, Pferde, Pferde, er war verrückt nach Pferden.» / Khoren Margossian -- «Wir haben Weingärten gehabt in unserem Dorf. Alle haben wir Gärten gehabt. Und Obstbäume, sehr viele Obstbäume.» / Aghavni vartanian -- «Der letzte Ort war die Höhle.» / Yüghaper Eftian -- «Alle haben wir die Stadt verlassen in der Hoffnung, dass wir zurückkehren würden.» / Hripsime Condakdjian -- «Es ist unmöglich, das zu erzählen, man muss es erlebt haben, um es nachfühlen zu können.» / Zepure Medsbakian -- Zu den autobiographischen Erinnerungsberichten -- Die Armenier im Osmanischen Reich und der Völkermord von 1915/16 / Historischer Rahmen -- Zur Geschichte des Völkermords von 1915/16 -- Das Leben «Danach» -- Glossar -- Verzeichnis der Einträge im Glossar -- Verzeichnis der Abbildungen.
100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern (1915/16) kommen in diesem Buch Überlebende zu Wort. Sie berichten von den Deportationen, von Todesmärschen, Hunger, unvorstellbarer Gewalt und bitteren Verlusten. In ihren biografischen Rückblicken suchen sie eine Einordnung für eine Erfahrung, die keine Worte kennt. Die Lebensberichte wurden im Rahmen eines Oral History-Projekts aufgezeichnet und werden jetzt, nach dem Tod der Gesprächspartner, zum ersten Mal publiziert. Sie bezeugen den Verlust von Kindheit und Familie, von Hoffnungen und Zukunft. Doch gewähren sie auch einen Einblick in die Schwierigkeiten, einen Alltag zurückzugewinnen und ein Leben als Flüchtling zu bewältigen. Bestimmt werden die Erzählungen dieser letzten Zeitzeugen vom »Gehen und Gehen« während der Deportation, das über von Leichen gesäumte Wege führte, das Hunger war und brutalste Gewalt.
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