Deutschsprachige Migranten in Buenos Aires : geteilte Erinnerungen und umkämpfte Geschichtsbilder 1910-1932 / Franka Bindernagel.
Material type:
TextSeries: Schöningh and Fink History: Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2018, ISBN: 9783657100040 | Studien zur Historischen Migrationsforschung ; 34. | Schöningh and Fink History: Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2018, ISBN: 9783657100040Publisher: Paderborn : Ferdinand Schöningh, [2018]Description: 1 online resourceContent type: - text
- unmediated
- online resource
- 9783657787821
- World War (1914-1918)
- 1900-1999
- Immigrants -- Argentina -- Buenos Aires -- History -- 20th century
- Germans -- Argentina -- Buenos Aires -- History -- 20th century
- Austrians -- Argentina -- Buenos Aires -- History -- 20th century
- Swiss -- Argentina -- Buenos Aires -- History -- 20th century
- Nationalism and collective memory
- World War, 1914-1918 -- Historiography
- Buenos Aires (Argentina) -- Emigration and immigration -- History -- 20th century
- Argentina -- Buenos Aires
- 943
- F3001.9.G3
Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Freie Universität Berlin, 2014.
Includes bibliographical references and index.
Preliminary Material -- Vorwort -- Einleitung -- Soziale Strukturen und Herstellung von Öffentlichkeit -- Erinnerungskultur im Kontext von argentinischem Unabhängigkeitsjubiläum und deutschem Kaiserkult 1910−1914 -- Krisenerfahrung, Feindbilder und Rassismus: Zum Wandel der Erinnerungskultur im Ersten Weltkrieg -- Die historische Positionierung der Gemeinde: Entwicklung einer eigenständigen Geschichtsschreibung -- Umkämpfte Geschichtsbilder und politische Polarisierung nach dem Ersten Weltkrieg -- Differenzierung der Erinnerungskultur in den 1920er Jahren -- Zusammenfassung und Fazit -- Anhang.
Deutsche Migranten in Argentinien: Ein historischer Beitrag zur Migrationsdebatte. Deutsche, österreichische und schweizer Einwanderer bildeten eine heterogene Gemeinde im Herzen der Metropole Buenos Aires. Sie entwickelten eine gemeinsame Erinnerungskultur, die ihnen Orientierung und Identität gab. Welche Charakteristika hatte diese Erinnerungskultur? Welche geschichtswissenschaftlichen Erklärungen gibt es für deren Herausbildung? Welche Erkenntnisse bringt uns dieser historische Fall für das Verständnis von Migration und Erinnerung in multiethnischen Gesellschaften in einer globalisierten Welt? Die Autorin zeigt, wie Aneignung und Abgrenzung von Geschichtsbildern in der Migrantengemeinde abliefen, die Entwicklung einer Meistererzählung und das Scheitern von geschichtspolitischen Projekten. Trotz vieler Bezüge zu den Herkunftsländern der Einwanderer war ihre Erinnerungskultur sehr stark von den Gegebenheiten in Argentinien, den Bedingungen vor Ort und der Zusammensetzung ihrer heterogenen Gemeinde abhängig.
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