Natures mortes : zur Arbeit des Bildes bei Proust, Musil, W.G. Sebald und Claude Simon / Rebekka Schnell.
Material type:
TextSeries: Periplous, Münchener Studien zur Literaturwissenschaft | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100064Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2016Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783846759721
- Proust, Marcel, 1871-1922 -- Criticism and interpretation
- Musil, Robert, 1880-1942 -- Criticism and interpretation
- Sebald, W. G. (Winfried Georg), 1944-2001 -- Criticism and interpretation
- Simon, Claude -- Criticism and interpretation
- Still-life in literature
- German literature -- 20th century -- History and criticism
- French literature -- 20th century -- History and criticism
- PT405 .S3492 2016
doctoral Ludwig-Maximilians-Universität, München 2014
Includes bibliographical references (pages 265-279) and index.
Preliminary Material -- Siglenverzeichnis -- Danksagung -- Einleitung Stillleben als Figur der Latenz -- Combray: Stillleben der Kindheit -- Arbeit am Bild – Arbeit des Bildes: Chardins La Raie -- Versteinerte Nymphen: Prousts Jeunes Filles En Fleurs -- Leona oder die Tyrannis des nun ewig so Stehenbleibenden -- Amare per ombra: Stillleben als Spiegelfechterei -- W.G. Sebald: Stillleben als ‚tote Metapher‘ -- Claude Simon: Nature tuée, martyrisée -- Schluss -- Bibliographie -- Abbildungsverzeichnis -- Abbildungen -- Personenregister.
Als anti-narrative Gattung par excellence erlebt das Stilleben in der Literatur des 20. Jahrhunderts ein eigentümliches Revival. Es lenkt den Blick nicht nur auf die Krisen und Aporien des Erzählens, sondern zugleich auf die Anachronismen und Restbestände der Moderne selbst. Im Untergrund der Texte entfaltet das Stilleben ein subversives Potential, das die narrative Logik ebenso wie die Hierarchie von Groß und Klein unterläuft. Gerade deshalb ist das Stilleben nicht nur Gegenstand der Lektüre, sondern zugleich deren Dispositiv: Es zeitigt eine Philologie des Kleinen, die das übersehene, widerspenstige Detail fokussiert. An Werken von Robert Musil und Marcel Proust, W.G. Sebald und Claude Simon geht die Studie der »Arbeit des Bildes« nach – jenen überaus produktiven Rezeptions- und Übertragungsprozessen zwischen Bildern und Texten, durch die sich Topoi und Figuren verborgen fortschreiben.
In German, includes some text in French.
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