"Nachreife des fremden Wortes" : Hölderlins Hälfte des Lebens und die Poetik des Übersetzens / Peter Utz.
Material type:
TextLanguage: English, French, German Original language: German Series: Schöningh and Fink Literature and Culture E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100064 | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100064Publisher: [Paderborn] : Wilhelm Fink, [2017]Description: 1 online resourceContent type: - text
- unmediated
- online resource
- 9783846761779
- Hölderlin, Friedrich, 1770-1843. Hälfte des Lebens
- Hölderlin, Friedrich, 1770-1843. Hälfte des Lebens. English
- Hölderlin, Friedrich, 1770-1843. Hälfte des Lebens. French
- Hölderlin, Friedrich, 1770-1843. Hälfte des Lebens
- Hölderlin, Friedrich, 1770-1843 -- Translations into English -- History and criticism
- Hölderlin, Friedrich, 1770-1843 -- Translations into French -- History and criticism
- Hölderlin, Friedrich, 1770-1843 -- Literary style
- Hölderlin, Friedrich, 1770-1843 -- Criticism and interpretation
- 430
- PT2359.H2 A6968 2017
Includes bibliographical references (pages 85-91).
Preliminary Material -- Einleitung: Benjamins Aufgabe des Übersetzers und der „freie Gebrauch des Eigenen“ -- Zur Übersetzungsgeschichte von Hälfte des Lebens im Französischen und Englischen -- Die Mitte der Hälfte -- Die reifenden Früchte und ihre „Nachreife“ -- Kernwort und Fremdkörper: „ heilignüchtern“ -- Wo stehen die „ klirrenden Fahnen“? -- Die Suche nach einem Referenzraum: „Land“ und „Erde“, „Schatten“ und „Sonnenschein“ -- Die polyphone Sprachlosigkeit und die Stimmen der Übersetzung -- Klangalternativen und akzentuierte Fremdheit -- Hälfte des Lebens: eine poetische Verhältnisbestimmung von Original und Übersetzung -- Literaturnachweis -- Dank -- Anhang: Hälfte des Lebens – französische und englische Übersetzungen.
Hölderlins Gedicht »Hälfte des Lebens« von 1803 fordert mit seiner bestürzenden Aktualität die Leser und Übersetzer immer neu heraus. Im vielfachen Echo seiner französischen und englischen Übertragungen, die hier erstmals dokumentiert und analysiert werden, erscheinen neue Facetten des Originals. Peter Utz zeigt in dem vorliegenden Band, wie Hölderlins Bildsprache die Übersetzer herausfordert, vom »heilignüchternen Wasser« bis zu den »klirrenden Fahnen«. Doch das Gedicht enthält auch schon in sich eine Poetik des Übersetzens. In seinen vielfachen fremden Lesarten erscheint das Verhältnis von Original und Übersetzung – im Licht von Walter Benjamins Übersetzer-aufsatz – als dynamisch und komplementär: Die Übersetzungen realisieren die implizite »Übersetzbarkeit« des Originals und zeigen sich so als seine »Nachreife«, seine andere, verborgene »Hälfte«.
Includes versions of Hölderlin's poem in English and French by several modern translators.
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