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Sinn und Gedächtnis : die Zeitlichkeit des Sinns und die Figuren ihrer Reflexion / Thomas Khurana.

By: Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100088Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2007Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846745199
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Sinn und Gedächtnis: die Zeitlichkeit des Sinns und die Figuren ihrer Reflexion,LOC classification:
  • B105.M4 K48 2007
Online resources: Summary: Sinn ist gedächtnishaft, und Gedächtnis ist nur von der zeitlichen Tiefenstruktur des Sinns aus zu verstehen – das ist die doppelte These dieses Buches. Im ersten Teil beschreibt Thomas Khurana – unter Stichworten wie Ereignis, Wiederholung und Anachronie – die grundlegende Zeitlichkeit sinnhafter Vollzüge. In einem zweiten Teil charakterisiert er Formen des expliziten Gedächtnisses – wie Datum, Bild, Phantom – als Reflexionsfiguren dieser Zeitlichkeit. An dem komplexen und prekären Bezug auf das Vergangensein des Vergangenen werden Aporien aufgewiesen, die nicht nur die Struktur des Gedächtnisses ausmachen, sondern die innere Unruhe und Offenheit des Sinns selbst begründen. Im Anschluss an Luhmann, Derrida und Wittgenstein macht Khurana so den grundlegenden Charakter von Gedächtnis deutlich, der jene Zeitlichkeit fundiert, die in der jüngeren Sprachphilosophie so auffällig ignoriert wird und die doch konstitutiv ist für die Form sinnhafter Praktiken.
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Includes bibliographical references (p. [287]-301).

Sinn ist gedächtnishaft, und Gedächtnis ist nur von der zeitlichen Tiefenstruktur des Sinns aus zu verstehen – das ist die doppelte These dieses Buches. Im ersten Teil beschreibt Thomas Khurana – unter Stichworten wie Ereignis, Wiederholung und Anachronie – die grundlegende Zeitlichkeit sinnhafter Vollzüge. In einem zweiten Teil charakterisiert er Formen des expliziten Gedächtnisses – wie Datum, Bild, Phantom – als Reflexionsfiguren dieser Zeitlichkeit. An dem komplexen und prekären Bezug auf das Vergangensein des Vergangenen werden Aporien aufgewiesen, die nicht nur die Struktur des Gedächtnisses ausmachen, sondern die innere Unruhe und Offenheit des Sinns selbst begründen. Im Anschluss an Luhmann, Derrida und Wittgenstein macht Khurana so den grundlegenden Charakter von Gedächtnis deutlich, der jene Zeitlichkeit fundiert, die in der jüngeren Sprachphilosophie so auffällig ignoriert wird und die doch konstitutiv ist für die Form sinnhafter Praktiken.

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