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Streitbare Brüder : ein parallelbiographischer Zugriff auf Modernismuskontroverse und Antimodernisteneid am Beispiel von Franz und Konstantin Wieland / Judith Schepers.

By: Material type: TextSeries: Römische Inquisition und Indexkongregation ; volume18. | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2016Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657777907
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Streitbare Brüder: ein parallelbiographischer Zugriff auf Modernismuskontroverse und Antimodernisteneid am Beispiel von Franz und Konstantin Wieland,DDC classification:
  • 230
LOC classification:
  • BX1396 .S34 2016
Other classification:
  • 11.54
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Vorwort -- Einleitung -- Werdegang: Stationen und Prägungen der Brüder Wieland bis 1910 -- Profilierungsversuche und überraschende Konflikte: Analyse und Rezeption der Publikationen von Franz und Konstantin Wieland 1906 bis 1910 -- Der Antimodernisteneid Verweigerung und Protest der Brüder Wieland -- Neuorientierungen: Die weiteren Lebenswege der Brüder Wieland -- Konklusionen -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Personenregister.
Dissertation note: doctoral Universität, Münster 2012/13 Summary: Im 20. Jahrhundert wurde um wenige päpstliche Maßnahmen so intensiv gerungen wie um den »Antimodernisteneid«. Der Eid wurde selbst in der römischen Kongregation des Sanctum Officium unterschiedlich gedeutet. Die ungleichen Brüder Wieland teilten ein gemeinsames Schicksal: Franz Wieland und sein jüngerer Bruder Konstantin gerieten im Kontext der modernistischen Krise von Theologie und Kirche mehrfach in Konflikt mit dem kirchlichen Lehramt. Durch ihre Weigerung, den Antimodernisteneid zu leisten, verloren die Wielands ihr Priesteramt. Ihr Protest gegen diesen Eid, der ihrer Meinung nach die Glaubenspflicht in einer unzulässigen Weise ausdehnte, war deutschlandweit einzigartig und die Kritik der Wielands löste in der obersten römischen Glaubensbehörde einen bisher unbekannten Klärungsprozess zur Eidesformel aus: Die Deutung des Eides als »Gehorsamserklärung« setzte sich gegen dessen dogmatische Aufladung als »Glaubensbekenntnis« durch.
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doctoral Universität, Münster 2012/13

Includes bibliographical references (pages 363-396) and index.

Preliminary Material -- Vorwort -- Einleitung -- Werdegang: Stationen und Prägungen der Brüder Wieland bis 1910 -- Profilierungsversuche und überraschende Konflikte: Analyse und Rezeption der Publikationen von Franz und Konstantin Wieland 1906 bis 1910 -- Der Antimodernisteneid Verweigerung und Protest der Brüder Wieland -- Neuorientierungen: Die weiteren Lebenswege der Brüder Wieland -- Konklusionen -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Personenregister.

Im 20. Jahrhundert wurde um wenige päpstliche Maßnahmen so intensiv gerungen wie um den »Antimodernisteneid«. Der Eid wurde selbst in der römischen Kongregation des Sanctum Officium unterschiedlich gedeutet. Die ungleichen Brüder Wieland teilten ein gemeinsames Schicksal: Franz Wieland und sein jüngerer Bruder Konstantin gerieten im Kontext der modernistischen Krise von Theologie und Kirche mehrfach in Konflikt mit dem kirchlichen Lehramt. Durch ihre Weigerung, den Antimodernisteneid zu leisten, verloren die Wielands ihr Priesteramt. Ihr Protest gegen diesen Eid, der ihrer Meinung nach die Glaubenspflicht in einer unzulässigen Weise ausdehnte, war deutschlandweit einzigartig und die Kritik der Wielands löste in der obersten römischen Glaubensbehörde einen bisher unbekannten Klärungsprozess zur Eidesformel aus: Die Deutung des Eides als »Gehorsamserklärung« setzte sich gegen dessen dogmatische Aufladung als »Glaubensbekenntnis« durch.

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