"Spazieren muss ich unbedingt" : Robert Walser und die Kultur des Gehens / Reto Sorg, Annie Pfeifer.
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TextSeries: Robert Walser - Studien ; v.1 | Schöningh and Fink Literature and Culture E-Books Online, Collection 2019, ISBN: 9783657100163 | Robert Walser - Studien ; 1. | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2019, ISBN: 9783657100163Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2019Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783846763773
- 430 23
- PT2647.A64
Includes bibliographical references and index.
Front Matter -- Copyright page -- Vorwort / Annie Pfeifer and Reto Sorg -- Spazieren-Müssen in der ‚Jetztzeit‘ / Reto Sorg -- Weltwahrnehmen – Weltzurichten / Markus Ritter -- Gangarten der Aufklärung: Lessing / Nicholas Rennie -- Walking Is Not Writing / Rochelle Tobias -- Wo spielt Walsers Spaziergang? / Peter Utz -- Der Spaziergang im Fassungsvergleich / Dorette Fasoletti -- ‚Die Verbindung mit der lebendigen Welt‘ / Bernhard Malkmus -- Schreiben gehen / Luisa Banki -- Translating Der Spaziergang / Susan Bernofsky -- “Taking a Line for a Walk” / Damion Searls -- Speed Politics / Anne Fuchs -- The Walker as Collector / Samuel Frederick -- „Gott geht mit den Gedankenlosen“ / Andreas Langenbacher -- Der Spaziergang in Paul Klees künstlerischem Schaffen / Marie Kakinuma -- ‚Promenades architecturales‘ / Hans-Georg von Arburg -- „Uns ist es nun einmal beschieden, spazieren zu gehen“ / Lucas Marco Gisi -- Between Streetwalking and Flânerie / Annie Pfeifer -- Notizen zu Robert Walser / Marcus Steinweg -- Back Matter -- Zu den Autorinnen und Autoren dieses Bandes -- Literaturverzeichnis.
Die Kultur des Gehens entwickelt sich parallel zur mechanisierten Fortbewegung in Eisenbahn und Automobil und knüpft an die alte Tradition an, die zwischen Gehen, Denken und Schreiben Korrespondenzen entdeckt. Robert Walser setzt seinen romantischen Vorläufern und den urbanen Flaneuren seiner Zeit in seiner Erzählung Der Spaziergang von 1917 eine eigene, selbstreflexive Gangart entgegen. Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge untersuchen Walsers Spazieren als poetisches Konzept und als Schreibbewegung, als Form der Naturästhetik und als Absage an die Alpenideologie, im Kontext der Psychiatrie und im Vergleich zu Lessings ambulanter Rhetorik, Lucius Burckhardts Promenadologie sowie den zeichnerischen und architektonischen Spaziergängen von Paul Klee und Adolf Loos.
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