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Belebungskünste : Praktiken lebendiger Darstellung in Literatur, Kunst und Wissenschaft um 1800 / Nicola Gess, Agnes Hoffmann, Annette Kappeler.

Contributor(s): Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2020, ISBN: 9783657100200Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2019Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846762929
  • 9783770562923
Other title:
  • Praktiken lebendiger Darstellung in Literatur, Kunst und Wissenschaft um 1800
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Belebungskünste: Praktiken lebendiger Darstellung in Literatur, Kunst und Wissenschaft um 1800, DDC classification:
  • 709 23
LOC classification:
  • N5300
Online resources:
Contents:
Front Matter -- Copyright page -- Einleitung: Praktiken lebendiger Darstellung um 1800 / Nicola Gess , Agnes Hoffmann and Annette Kappeler -- Der Text als Vampir / Mary Helen Dupree -- Lebendige Rede, tote Buchstaben und die Normierung des Sprechens im Schrifttum zur Deklamation um 1800 / Martin Danneck -- Dramenvorlesen als Kunst – das Beispiel Ludwig Tiecks / Reinhart Meyer-Kalkus -- Les Cris de Paris: Lebendigkeit, Neuigkeit und Intermedialität in der urbanen Tableauliteratur um 1800 / Sean Franzel -- „Dramatische Darstellung in ihrem organischen Zusammenhange“ / Annette Kappeler -- Lebenszeichen / Hans-Christian von Herrmann -- Der „Reiz des Lebens“ und der „Tanz“ der „Götter“ / Hubert Thüring -- Zwischen Fragment und Phantasma: Statuenerlebnisse um 1800 / Agnes Hoffmann -- Leben und Darstellung in Kants Kritik der Urteilskraft / Arno Schubbach -- Bewegung an der Wand / Janina Wellmann -- Back Matter -- Verzeichnis der Beitragenden.
Summary: Der Band mit Beiträgen aus Literatur-, Kultur-, Theaterwissenschaft und Philosophie widmet sich Praktiken lebendiger Darstellung um 1800 und ihren Diskursen, Institutionen und gesellschaftlichen Kontexten. Das Ideal einer lebendigen Darstellung hat um 1800 in ästhetischer Theorie und künstlerischer Praxis Konjunktur. Große Beliebtheit genießen insbesondere Präsentations- und Aufführungsformen – z.B. von Sprach- und Bildkunstwerken, aber auch von naturwissenschaftlichen Experimenten –, denen die Fähigkeit zugetraut wird, Lebendigkeit nicht nur zu reflektieren, sondern auch performativ zu erzeugen. Darauf verweist die neue Popularität von Deklamationskonzerten, Vorlesegesellschaften, Darbietungen von tableaux vivants oder von mikroskopischen und akustischen Experimenten in geselliger Runde u.v.m. In ihnen werden Prozesse der Verlebendigung als ästhetische Ereignisse erlebt, wie die Beiträge des Bandes am Beispiel von Ludwig Tieck, E.T.A. Hoffmann, Elise Bürger, Christian Gotthold Schocher, Immanuel Kant, Johann Gottfried Herder, Jakob Michael Reinhold Lenz und anderen nachvollziehen.
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Front Matter -- Copyright page -- Einleitung: Praktiken lebendiger Darstellung um 1800 / Nicola Gess , Agnes Hoffmann and Annette Kappeler -- Der Text als Vampir / Mary Helen Dupree -- Lebendige Rede, tote Buchstaben und die Normierung des Sprechens im Schrifttum zur Deklamation um 1800 / Martin Danneck -- Dramenvorlesen als Kunst – das Beispiel Ludwig Tiecks / Reinhart Meyer-Kalkus -- Les Cris de Paris: Lebendigkeit, Neuigkeit und Intermedialität in der urbanen Tableauliteratur um 1800 / Sean Franzel -- „Dramatische Darstellung in ihrem organischen Zusammenhange“ / Annette Kappeler -- Lebenszeichen / Hans-Christian von Herrmann -- Der „Reiz des Lebens“ und der „Tanz“ der „Götter“ / Hubert Thüring -- Zwischen Fragment und Phantasma: Statuenerlebnisse um 1800 / Agnes Hoffmann -- Leben und Darstellung in Kants Kritik der Urteilskraft / Arno Schubbach -- Bewegung an der Wand / Janina Wellmann -- Back Matter -- Verzeichnis der Beitragenden.

Der Band mit Beiträgen aus Literatur-, Kultur-, Theaterwissenschaft und Philosophie widmet sich Praktiken lebendiger Darstellung um 1800 und ihren Diskursen, Institutionen und gesellschaftlichen Kontexten. Das Ideal einer lebendigen Darstellung hat um 1800 in ästhetischer Theorie und künstlerischer Praxis Konjunktur. Große Beliebtheit genießen insbesondere Präsentations- und Aufführungsformen – z.B. von Sprach- und Bildkunstwerken, aber auch von naturwissenschaftlichen Experimenten –, denen die Fähigkeit zugetraut wird, Lebendigkeit nicht nur zu reflektieren, sondern auch performativ zu erzeugen. Darauf verweist die neue Popularität von Deklamationskonzerten, Vorlesegesellschaften, Darbietungen von tableaux vivants oder von mikroskopischen und akustischen Experimenten in geselliger Runde u.v.m. In ihnen werden Prozesse der Verlebendigung als ästhetische Ereignisse erlebt, wie die Beiträge des Bandes am Beispiel von Ludwig Tieck, E.T.A. Hoffmann, Elise Bürger, Christian Gotthold Schocher, Immanuel Kant, Johann Gottfried Herder, Jakob Michael Reinhold Lenz und anderen nachvollziehen.

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