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Ontologie des Teufels : mit einem Anhang: Über das Radikalgute / Peter Strasser.

By: Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095 | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink, [2016]Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • unmediated
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846761083
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Ontologie des TeufelsDDC classification:
  • 111.84
LOC classification:
  • BJ1403 .S774 2016
Online resources:
Contents:
Summary: Im Diabolischen, das die Welt durchherrscht, wird ein Bedeutungsüberschuss spürbar, dem durch keine wissenschaftliche Betrachtung beizukommen ist. Diese leugnet die Existenz eines objektiv Bösen. Hingegen kann keine Ethik, die nicht blind-naiver Aufklärung anhängt, einer Ontologie des »Teufels« entbehren. Dabei bildet akkurat die »unschuldige« Natur mit ihren Orgien des Fressens und Gefressen-Werdens, denen die harmlosesten, freundlichsten Geschöpfe zum Opfer fallen, ein satanisches Tableau. Dessen Entzauberung durch die Theorie der Evolution verstärkt bloß den Zauber des Bösen. Die Präsenz des Dämonischen zeigt sich in der Stimmung, die den modernen Menschen heimsucht. Er fühlt sich abgeschnitten von der wahren Realität, fürchtet, als ein Wesen existieren zu müssen, das seiner Seele verlustig ging. Unsere Zombie-Angst vermittelt eine Ahnung vom Radikalbösen.
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Includes bibliographical references.

Preliminary Material -- Mein Hitler -- Spiele der Subversion -- Eine Lebensfeindlichkeit namens Gott -- Der teuflische Ernstfall -- Manichäische Wandlungen -- Opakes Leben -- Das böse Herz -- Der böse Wille -- Über das Radikalgute -- Anmerkungen.

Im Diabolischen, das die Welt durchherrscht, wird ein Bedeutungsüberschuss spürbar, dem durch keine wissenschaftliche Betrachtung beizukommen ist. Diese leugnet die Existenz eines objektiv Bösen. Hingegen kann keine Ethik, die nicht blind-naiver Aufklärung anhängt, einer Ontologie des »Teufels« entbehren. Dabei bildet akkurat die »unschuldige« Natur mit ihren Orgien des Fressens und Gefressen-Werdens, denen die harmlosesten, freundlichsten Geschöpfe zum Opfer fallen, ein satanisches Tableau. Dessen Entzauberung durch die Theorie der Evolution verstärkt bloß den Zauber des Bösen. Die Präsenz des Dämonischen zeigt sich in der Stimmung, die den modernen Menschen heimsucht. Er fühlt sich abgeschnitten von der wahren Realität, fürchtet, als ein Wesen existieren zu müssen, das seiner Seele verlustig ging. Unsere Zombie-Angst vermittelt eine Ahnung vom Radikalbösen.

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