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Vision und Magie : Religiöses Erleben im Mittelalter / Peter Dinzelbacher.

By: Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2021, ISBN: 9783657100279Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2019Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657787326
  • 9783506787323
Other title:
  • Religiöses Erleben im Mittelalter
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Vision und Magie : Religiöses Erleben im Mittelalter, DDC classification:
  • 940.1 23
LOC classification:
  • BV5091.V6
Online resources: Summary: In der religiösen Kultur des Mittelalters spielten Visionen eine viel größere Rolle als in allen früheren oder folgenden Epochen. Sie traten in den verschiedensten Lebensbereichen auf, darunter bisher noch kaum beachtete. Ein Magier schafft sich seine eigene Welt aus visionär eingegebenen Ritualen, Zauberer werden visionär entlarvt, das Wesen der Nekromantie basiert auf Totenerscheinungen, die Gesichter der Hexen und der Besessenen zeichnen eine Gegenwelt voller Dämonen. Um diese Phänomene zu verstehen, ist ein psychologischer Zugang unabdingbar: Inwieweit lassen sich auf die mittelalterlichen Visionen moderne Studien zur Halluzination anwenden? Sind Visionen generell als Krankheitssymptome zu verstehen und differieren mittelalterliche und moderne Psychen? Wie wurden Visionäre im Urteil der Zeitgenossen rezipiert? Ein Ausblick auf Vision und Visionsliteratur in der Neuzeit beschließt den Band, wobei auch die konträre Entwicklung im Katholizismus und Protestantismus thematisiert wird.
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Includes bibliographical references and index.

In der religiösen Kultur des Mittelalters spielten Visionen eine viel größere Rolle als in allen früheren oder folgenden Epochen. Sie traten in den verschiedensten Lebensbereichen auf, darunter bisher noch kaum beachtete. Ein Magier schafft sich seine eigene Welt aus visionär eingegebenen Ritualen, Zauberer werden visionär entlarvt, das Wesen der Nekromantie basiert auf Totenerscheinungen, die Gesichter der Hexen und der Besessenen zeichnen eine Gegenwelt voller Dämonen. Um diese Phänomene zu verstehen, ist ein psychologischer Zugang unabdingbar: Inwieweit lassen sich auf die mittelalterlichen Visionen moderne Studien zur Halluzination anwenden? Sind Visionen generell als Krankheitssymptome zu verstehen und differieren mittelalterliche und moderne Psychen? Wie wurden Visionäre im Urteil der Zeitgenossen rezipiert? Ein Ausblick auf Vision und Visionsliteratur in der Neuzeit beschließt den Band, wobei auch die konträre Entwicklung im Katholizismus und Protestantismus thematisiert wird.

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