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Gesichte : lutherische Visionskultur der Frühen Neuzeit / Anika Höppner.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100033Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2017Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846759158
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Gesichte: lutherische Visionskultur der Frühen Neuzeit,DDC classification:
  • 230
LOC classification:
  • BX8020 .H677 2017
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Einleitung -- Gesichtsstreit. Visionen in der Theologie -- Mediale Autoritäten. Visionen der Vermittlung -- Nach dem Schriftprinzip. Johan Koses Re-/Präsentationen der Bibel -- Memoria im Medienverbund. Die Brautmystik der Christina Poniatowski -- Die medienkulturelle Spezifik lutherischer Visionskultur -- Kulturelle Praktiken. Visionen im Kontext -- Visionäre Räume. Die Passionsfrömmigkeit des Christoph Kotter -- »virtus in voce evangelii«. Die warnende Stimme Johann Warners -- Der Anteil der Gesichte an der Konfessionskulturbildung -- Sprachliche Konfessionalismen. Formen der Darstellung -- »ad fontes«. Die Pluralität von Wissen im Fall eines edlen Knaben -- »… absterbung deß alten Menschen«. Autobiographik bei Hans Engelbrecht -- Der Weg in die Fiktionalisierung lutherischer Gesichte -- Schluss -- Transkription -- Abbildungen -- Abbildungsverzeichnis -- Literaturverzeichnis -- Dank.
Summary: Die lutherische Visionskultur ist durch das Schriftprinzip bestimmt. Briefe, Predigten, Bücher – in Visionen ›neuer Propheten‹ wimmelt es von Medien. Mehr als andere Visionen tragen lutherische ›Gesichte‹ das daraus entstehende Spannungsverhältnis zwischen Mediatem und Immediatem aus. Anika Höppner arbeitet die Verstrickungen von amtlich verordneter Medialität und visionärer Gegenwärtigkeit heraus und skizziert ihren historischen Wandel von der Einführung der Reformation bis zum Ende des 30-jährigen Krieges. Untersucht werden religiöse Vorstellungen von Gottunmittelbarkeit und ihr spezifisches Verhältnis zur Medienkultur des 16. und 17. Jahrhunderts. In neun exemplarischen Lektüren lutherischer ›Gesichte‹ bestimmt die Autorin die Logiken und Mechanismen der Verschränkung etwa von Bibelzitat und Gottesschau, Wortglaube und Brautmystik, Bekenntnis und Stimmwunder, die Visionen zum festen Bestandteil der lutherischen Konfessionskultur werden ließen.
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Originally presented as the author's thesis (doctoral), Universität Erfurt, 2013.

Includes bibliographical references (pages [355]-389).

Preliminary Material -- Einleitung -- Gesichtsstreit. Visionen in der Theologie -- Mediale Autoritäten. Visionen der Vermittlung -- Nach dem Schriftprinzip. Johan Koses Re-/Präsentationen der Bibel -- Memoria im Medienverbund. Die Brautmystik der Christina Poniatowski -- Die medienkulturelle Spezifik lutherischer Visionskultur -- Kulturelle Praktiken. Visionen im Kontext -- Visionäre Räume. Die Passionsfrömmigkeit des Christoph Kotter -- »virtus in voce evangelii«. Die warnende Stimme Johann Warners -- Der Anteil der Gesichte an der Konfessionskulturbildung -- Sprachliche Konfessionalismen. Formen der Darstellung -- »ad fontes«. Die Pluralität von Wissen im Fall eines edlen Knaben -- »… absterbung deß alten Menschen«. Autobiographik bei Hans Engelbrecht -- Der Weg in die Fiktionalisierung lutherischer Gesichte -- Schluss -- Transkription -- Abbildungen -- Abbildungsverzeichnis -- Literaturverzeichnis -- Dank.

Die lutherische Visionskultur ist durch das Schriftprinzip bestimmt. Briefe, Predigten, Bücher – in Visionen ›neuer Propheten‹ wimmelt es von Medien. Mehr als andere Visionen tragen lutherische ›Gesichte‹ das daraus entstehende Spannungsverhältnis zwischen Mediatem und Immediatem aus. Anika Höppner arbeitet die Verstrickungen von amtlich verordneter Medialität und visionärer Gegenwärtigkeit heraus und skizziert ihren historischen Wandel von der Einführung der Reformation bis zum Ende des 30-jährigen Krieges. Untersucht werden religiöse Vorstellungen von Gottunmittelbarkeit und ihr spezifisches Verhältnis zur Medienkultur des 16. und 17. Jahrhunderts. In neun exemplarischen Lektüren lutherischer ›Gesichte‹ bestimmt die Autorin die Logiken und Mechanismen der Verschränkung etwa von Bibelzitat und Gottesschau, Wortglaube und Brautmystik, Bekenntnis und Stimmwunder, die Visionen zum festen Bestandteil der lutherischen Konfessionskultur werden ließen.

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