Verzeihung denken : die verkannte Grundlage humaner Verhältnisse / Klaus-Michael Kodalle.
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TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095 | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: München : Wilhelm Fink, [2013]Copyright date: ©2013Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783846756324
- 100
- BJ1476 .K638 2013
Includes bibliographical references (pages [467]-482) and index.
Preliminary Material / Klaus-Michael Kodalle -- Einleitung: Vom Geist der Verzeihung / Klaus-Michael Kodalle -- Vom Hintergrund ins Zentrum: Philosophie des Verzeihens im 20. Jahrhundert / Klaus-Michael Kodalle -- An den Rändern der Systeme: Verzeihung in der Philosophie der Neuzeit / Klaus-Michael Kodalle -- Jenseits des Vergeltungsdenkens: Nachsicht und Schuldentlastung in der Antike / Klaus-Michael Kodalle -- Der Geist der Verzeihung und sein Schicksal im Christentum / Klaus-Michael Kodalle -- Versöhnung durch Arbeit am Unbewussten? Verzeihung in Psychoanalyse und Psychotherapie / Klaus-Michael Kodalle -- Gnade im Rechtsstaat / Klaus-Michael Kodalle -- Verzeihung leben: Das ‚Unverzeihliche‘ und das Ringen um Nachsicht Eine Dokumentation / Klaus-Michael Kodalle -- Einführende Reflexionen und Beobachtungen / Klaus-Michael Kodalle -- Literaturverzeichnis / Klaus-Michael Kodalle -- Literaturverzeichnis zum Anhang / Klaus-Michael Kodalle -- Publikationen zu Verzeihung von K.-M. Kodalle (Auswahl) / Klaus-Michael Kodalle -- Namensverzeichnis / Klaus-Michael Kodalle.
Erfahrungen des Verzeihens und Entschuldigens gehören zu einem nicht-perfekten Leben. Aber gibt es nicht auch Grenzen des Verzeihens? Das Unverzeihliche? Über Reichweiten und Begründungen des höchst komplexen Vorgangs »Verzeihung« wird in der Philosophie erst neuerdings intensiver nachgedacht. Lange Zeit scheute man die Befassung mit einem Akt, der sich einer rationalen Handlungsregel nicht fügt, sich nicht als moralische Pflicht ableiten lässt, ja, in Spannung zum Gerechtigkeitsempfinden stehen kann. Klaus-Michael Kodalle zeigt, was es heißt, Verzeihung umfassend zu denken: Ausgehend von bemerkenswerten Denkanstößen im 20. Jahrhundert zeichnet er Grundlinien einer Philosophie der Verzeihung in Neuzeit und Antike nach. Ein »gnadenloses« Denken wird mit jenen Theorien konfrontiert, die das Verzeihen als ausschlaggebendes Ingrediens humaner Lebensverhältnisse begreifen. Die letzten Seiten des Buches gelten den Opfern des Holocaust, deren Stimmen von dem Ringen zeugen, selbst angesichts des unübertreffbar Bösen den Geist der Nachsichtigkeit im Leben zu halten.
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