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Sehnsucht nach dem Guten : zum Verhältnis von Literatur und Ethik im epischen Werk Peter Handkes / Tanja Angela Kunz.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100064 | Ethik - Text - Kultur ; 12. | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100064Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink, [2017]Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • unmediated
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846762066
Other title:
  • Zum Verhältnis von Literatur und Ethik im epischen Werk Peter Handkes
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Sehnsucht nach dem Guten : Zum Verhältnis von Literatur und Ethik im epischen Werk Peter HandkesDDC classification:
  • 833.914
LOC classification:
  • PT2668.A5 Z757 2017
Online resources: Summary: Wie viel Gutes braucht ein Werk, um als moralisches zu gelten? Wie viel Moral, um sehnsuchtsvoll zu bleiben? Und wie viel Sehnsucht, um am Guten festzuhalten? Das Werk von Peter Handke ist eines der umstrittensten: Was sich in ihm vielfach als moralischer Anspruch zeigt, wird in der Kritik als narzisstische Überhöhung des Autors, als esoterische Botschaft oder romantisierende Weltvergessenheit bewertet. Geschätzt wurde lange Zeit die produktive Selbstsuche, die sich aus Handkes Texten herauslesen lässt, doch spätestens mit der Veröffentlichung der Jugoslawien-Schriften hat das Werk in der öffentlichen Wahrnehmung – aus moralischer Perspektive – ausgedient. Unter Rückgriff auf zeitgenössische ethisch-ästhetische Theorien wird das epische Werk des Autors auf seinen Status und seine Besonderheiten hin befragt.
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Originally presented as author's thesis (doctoral)--Humboldt-Universität zu Berlin, 2014.

Includes bibliographical references (pages 457-484) and index.

Wie viel Gutes braucht ein Werk, um als moralisches zu gelten? Wie viel Moral, um sehnsuchtsvoll zu bleiben? Und wie viel Sehnsucht, um am Guten festzuhalten? Das Werk von Peter Handke ist eines der umstrittensten: Was sich in ihm vielfach als moralischer Anspruch zeigt, wird in der Kritik als narzisstische Überhöhung des Autors, als esoterische Botschaft oder romantisierende Weltvergessenheit bewertet. Geschätzt wurde lange Zeit die produktive Selbstsuche, die sich aus Handkes Texten herauslesen lässt, doch spätestens mit der Veröffentlichung der Jugoslawien-Schriften hat das Werk in der öffentlichen Wahrnehmung – aus moralischer Perspektive – ausgedient. Unter Rückgriff auf zeitgenössische ethisch-ästhetische Theorien wird das epische Werk des Autors auf seinen Status und seine Besonderheiten hin befragt.

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