Zwischen katholischem Milieu und Nation : Literatur und Literaturkritik im Hochland (1903-1918) / Maria Cristina Giacomin.
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TextSeries: Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1701-1813 | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2009Edition: 1. AuflDescription: 1 online resourceContent type: - text
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- 9783657767298
- PT405 .G53 2009
Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 2006/2007.
Includes bibliographical references (p. [399]-428).
Preliminary Material -- Einleitung -- Das Literaturprogramm des Hochland -- Der Binnenkatholische Diskurs -- Die Heimatkunst als Begegnungsort der „katholischen“ und der „nationalen“ Bewegung -- Wege und Irrwege „Literarischer Aufklärung“ -- Das Theater als „ideales Institut“. Zur Theaterreform -- Hochland und die Literatur der Moderne. Über eine Verfehlte Begegnung -- Kritik und Polemik, Ästhetik und Weltanschauung. Anmerkungen zum Literaturkritischen Verfahren -- Katholizismus und Heimat. Konkretisierungen eines literarischen Programms -- Armsünderin: Ein realistischer Versuch -- Katholizismus und (Kultur-)Nationalismus. Franz Herwigs Das Schlachtfeld -- Zwischen Individualisierung und Allegorisierung, Autonomie und göttlicher Führung. Peter Dörfler und Judith -- „[D]enn in ihr ist [...] das Urelement des Volksthümlichen mit moderner Sprachform vermählt“. Hochland entdeckt Leo Weismantels Mari Madlen -- „Höhenkunst.“ Versuch einer Standortbestimmung -- Schluss -- Bibliographie -- Register der Namen und Titel.
Die Spannung zwischen Kirche und Welt, zwischen Katholizismus und Moderne bildet den Hintergrund dieser Untersuchung zum literarischen Anspruch der 1903 von Karl Muth gegründeten Zeitschrift Hochland. Mit einem kritischen Blick auf die von widersprüchlichsten Strömungen durchsetzte konfessionelle Kultur ist dieses Buch ein unverzichtbarer Beitrag zu einem differenzierteren literaturhistorischen Bild der Epoche von der Jahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg. Inwieweit konnte Hochland das katholische Milieu durchbrechen? Wie artikulierte sich der Versuch der Zeitschrift, Anschluss an die deutsche Kultur zu finden und welche 'deutsche Kultur' galt ihr als Leitbild? Welche Funktion hatte Hochland für eine 'Wiederbegegnung von Kirche und Kultur'? In der Diskussion der ästhetischen und literarischen Fragen vor dem Hintergrund der politischen und sozialen, der theologischen und wissenschaftsgeschichtlichen Problemfelder der Epoche bis zum Ersten Weltkrieg wird das ambivalente und spannungsgeladene Verhältnis von katholischem Milieu und Nation deutlich. In einer facettenreichen Analyse entwirft die Autorin ein kritisches und streckenweise korrigierendes Bild des Anspruchs von Zeitschrift und Herausgeber, eine katholische Hochliteratur zu fördern und zu etablieren.
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