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Zwischen Zeichnung und Druck : Edgar Degas und die Wiederentdeckung der Monotypie im 19. Jahrhundert / Jonas Beyer.

By: Material type: TextSeries: Berliner Schriften zur Kunst | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100064Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2014Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846755686
Other title:
  • Edgar Degas und die Wiederentdeckung der Monotypie im 19. Jahrhundert
Subject(s): Genre/Form: Additional physical formats: Print version:: Zwischen Zeichnung und Druck: Edgar Degas und die Wiederentdeckung der Monotypie im 19. Jahrhundert,LOC classification:
  • NE2246.D43 B49 2014
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Dank -- Die Monotypie – Eine Hinführung zum Th ema -- Das monotypische Verfahren: Flüchtige Mode oder zentrales Ausdrucksmittel? -- Ein Medium in Bewegung: Die viefältigen Einsatzmöglichkeiten der Monotypie -- En famille: Degas und das illustrierte Buch -- Unverhüllt: Bordelle aus der Nahsicht eines Künstlers -- „Le vrai voyageur, l’homme qui sent, ne devrait jamais arriver“ – E. Degas -- Schlussbetrachtung -- Farbtafeln -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Verwendete Abkürzungen -- Abbildungsnachweis.
Dissertation note: Thesis (doctoral) -- Freie Universität, Berlin, 2012. Summary: Das um 1640 erstmals eingesetzte Verfahren der Monotypie erlebte im 19. Jahrhundert einen ungeahnten Siegeszug. Insbesondere die Impressionisten schöpften die Potenziale dieser zwischen Zeichnung und Druck oszillierenden Technik virtuos aus. Bei der Monotypie wird Farbe, ohne jede Gravur, direkt auf einer Platte verteilt, so dass nach dem Abdruck der Platte auf einen Papierbogen höchstens ein bis zwei weitere Abzüge möglich sind. Diese fallen jedoch notwendig blasser aus. Das Verfahren fordert zur raschen Umsetzung eines Bildes auf und übersetzt die künstlerische Handschrift wirkungsvoll ins gedruckte Bild. Wenn die Monotypie aber nur Unikate herstellt, wieso wird dann überhaupt mit einem mechanischen Vorgang, dem Druck, gearbeitet, der doch gemeinhin dem Zweck der Vervielfältigung dient? Und welche Rolle spielt der Druck als sinnstiftendes Moment, wenn der monotypische Grund später bei Künstlern wie Edgar Degas durch Pastell überlagert wird? Ausgehend von der Hybridität des Mediums werden im vorliegenden Buch die historischen Voraussetzungen und künstlerischen Beweggründe für den durchschlagenden Erfolg der Monotypie im 19. Jahrhundert nachgezeichnet.
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Thesis (doctoral) -- Freie Universität, Berlin, 2012.

Includes bibliographical references (p. [369]-400).

Preliminary Material -- Dank -- Die Monotypie – Eine Hinführung zum Th ema -- Das monotypische Verfahren: Flüchtige Mode oder zentrales Ausdrucksmittel? -- Ein Medium in Bewegung: Die viefältigen Einsatzmöglichkeiten der Monotypie -- En famille: Degas und das illustrierte Buch -- Unverhüllt: Bordelle aus der Nahsicht eines Künstlers -- „Le vrai voyageur, l’homme qui sent, ne devrait jamais arriver“ – E. Degas -- Schlussbetrachtung -- Farbtafeln -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Verwendete Abkürzungen -- Abbildungsnachweis.

Das um 1640 erstmals eingesetzte Verfahren der Monotypie erlebte im 19. Jahrhundert einen ungeahnten Siegeszug. Insbesondere die Impressionisten schöpften die Potenziale dieser zwischen Zeichnung und Druck oszillierenden Technik virtuos aus. Bei der Monotypie wird Farbe, ohne jede Gravur, direkt auf einer Platte verteilt, so dass nach dem Abdruck der Platte auf einen Papierbogen höchstens ein bis zwei weitere Abzüge möglich sind. Diese fallen jedoch notwendig blasser aus. Das Verfahren fordert zur raschen Umsetzung eines Bildes auf und übersetzt die künstlerische Handschrift wirkungsvoll ins gedruckte Bild. Wenn die Monotypie aber nur Unikate herstellt, wieso wird dann überhaupt mit einem mechanischen Vorgang, dem Druck, gearbeitet, der doch gemeinhin dem Zweck der Vervielfältigung dient? Und welche Rolle spielt der Druck als sinnstiftendes Moment, wenn der monotypische Grund später bei Künstlern wie Edgar Degas durch Pastell überlagert wird? Ausgehend von der Hybridität des Mediums werden im vorliegenden Buch die historischen Voraussetzungen und künstlerischen Beweggründe für den durchschlagenden Erfolg der Monotypie im 19. Jahrhundert nachgezeichnet.

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