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Edmund Freiherr Raitz von Frentz : Rom-Korrespondent der deutschsprachigen katholischen Presse 1924-1964 / Andreas Burtscheidt.

By: Material type: TextLanguage: German Summary language: English Series: Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte. Reihe B, Forschungen; ; Bd. 112 | Otto von Bismarck. Gesammelte Werke, Neue Friedrichsruher Ausgabe ; volume3. | Schöningh and Fink History: Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100026Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2008Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657764723
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Edmund Freiherr Raitz von Frentz: Rom-Korrespondent der deutschsprachigen katholischen Presse 1924-1964,LOC classification:
  • PN5213.R345 B87 2008
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Vorwort -- Verzeichnis der Abkürzungen -- Einführung -- Familiäre Herkunft, Jugend- und Studienjahre -- Redakteur Bei der »Kölnischen Volkszeitung« -- Korrespondent in Rom -- Mussolini, Italienischer »Stato Totalitario« und der Heilige Stuhl – Beobachtungen 1924-1932 -- Vergleiche und Warnungen – Italien und Deutschland Bis 1932 -- Zeuge Des Reichskonkordats 1933 -- Zwischen Zwei Diktaturen Bis 1945 -- Korrespondent in der Nachkriegszeit -- Zusammenfassung -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Summary -- Personen-, Orts- und Sachregister -- Bildnachweis.
Summary: Raitz von Frentz wurde 1924 römischer Auslandskorrespondent eines neu geschaffenen Zeitungsringes der wichtigsten deutschsprachigen katholischen Presseorgane. In Rom hatte er bis zum endgültigen Untergang dieser Blätter während des Dritten Reiches eine Monopolstellung für die Italien- und Vatikanberichterstattung im katholischen Deutschland und dem angrenzenden deutschen Sprachraum. Edmund Freiherr Raitz von Frentz wirkte als Journalist zwischen 1924 und 1964 an einer Nahtstelle zwischen Deutschland, Italien und dem Vatikan während der politisch bewegtesten Epoche des 20. Jahrhunderts. Dabei beobachtete er u.a. für die größeren Tageszeitungen der Zentrumspresse in seiner effektivsten Arbeitsperiode zwischen 1924 und 1933 das italienische System Mussolinis und nahm ab 1930 den Aufstieg der nationalsozialistischen Bewegung in seinem Heimatland wahr. Deren Machtetablierung schränkte Raitz von Frentz’ Wirkungskreis allmählich bis an die Grenze der eigenen Existenzfähigkeit ein. Nach dem endgültigen Untergang seiner zuletzt noch existierenden Blätter bis 1941 stand seine berufliche Zukunft vor dem Aus, doch als Päpstlicher Geheimkämmerer gab ihm die Nähe zur römischen Kurie die Möglichkeit, in Rom zu bleiben und die für ihn gefahrvollen Monate der deutschen Besetzung zwischen 1943 und 1944 in der Sicherheit des Campo Santo Teutonico zu überstehen. Obwohl er nach 1949 unermüdlich versuchte, sich in das neu entstehende Pressespektrum der Bundesrepublik einzubringen, scheiterten diese Bemühungen an den veränderten Arbeitsbedingungen und publizistischen Erfordernissen der Nachkriegszeit. Der Journalist geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
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Summary in English.

Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Universität zu Köln, 2006.

Includes bibliographical references (p. [340-362) and index.

Preliminary Material -- Vorwort -- Verzeichnis der Abkürzungen -- Einführung -- Familiäre Herkunft, Jugend- und Studienjahre -- Redakteur Bei der »Kölnischen Volkszeitung« -- Korrespondent in Rom -- Mussolini, Italienischer »Stato Totalitario« und der Heilige Stuhl – Beobachtungen 1924-1932 -- Vergleiche und Warnungen – Italien und Deutschland Bis 1932 -- Zeuge Des Reichskonkordats 1933 -- Zwischen Zwei Diktaturen Bis 1945 -- Korrespondent in der Nachkriegszeit -- Zusammenfassung -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Summary -- Personen-, Orts- und Sachregister -- Bildnachweis.

Raitz von Frentz wurde 1924 römischer Auslandskorrespondent eines neu geschaffenen Zeitungsringes der wichtigsten deutschsprachigen katholischen Presseorgane. In Rom hatte er bis zum endgültigen Untergang dieser Blätter während des Dritten Reiches eine Monopolstellung für die Italien- und Vatikanberichterstattung im katholischen Deutschland und dem angrenzenden deutschen Sprachraum. Edmund Freiherr Raitz von Frentz wirkte als Journalist zwischen 1924 und 1964 an einer Nahtstelle zwischen Deutschland, Italien und dem Vatikan während der politisch bewegtesten Epoche des 20. Jahrhunderts. Dabei beobachtete er u.a. für die größeren Tageszeitungen der Zentrumspresse in seiner effektivsten Arbeitsperiode zwischen 1924 und 1933 das italienische System Mussolinis und nahm ab 1930 den Aufstieg der nationalsozialistischen Bewegung in seinem Heimatland wahr. Deren Machtetablierung schränkte Raitz von Frentz’ Wirkungskreis allmählich bis an die Grenze der eigenen Existenzfähigkeit ein. Nach dem endgültigen Untergang seiner zuletzt noch existierenden Blätter bis 1941 stand seine berufliche Zukunft vor dem Aus, doch als Päpstlicher Geheimkämmerer gab ihm die Nähe zur römischen Kurie die Möglichkeit, in Rom zu bleiben und die für ihn gefahrvollen Monate der deutschen Besetzung zwischen 1943 und 1944 in der Sicherheit des Campo Santo Teutonico zu überstehen. Obwohl er nach 1949 unermüdlich versuchte, sich in das neu entstehende Pressespektrum der Bundesrepublik einzubringen, scheiterten diese Bemühungen an den veränderten Arbeitsbedingungen und publizistischen Erfordernissen der Nachkriegszeit. Der Journalist geriet mehr und mehr in Vergessenheit.

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