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Geteilte Gegenwarten kulturelle Praktiken von Aufmerksamkeit / Stephanie Kleiner, Miriam Lay Brander, Leon Wansleben (Hg.).

Contributor(s): Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100033Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2016Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846759271
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Geteilte Gegenwarten: kulturelle Praktiken von Aufmerksamkeit,LOC classification:
  • BF321 .G48 2016
Online resources:
Contents:
Preliminary Material / Stephanie Kleiner, Miriam Lay Brander and Leon Wansleben -- Vorwort / Die Herausgebenden -- Einleitung / Stephanie Kleiner, Miriam Lay Brander and Leon Wansleben -- Denkmäler und ihre Paradoxien / Aleida Assmann -- Urbane Ruinen als Aufmerksamkeitsgeneratoren / Hanna Katharina Göbel -- Aufmerksamkeit, Zerstreuung, Erschöpfung / Julian Bauer -- Dichter mit Herzinfarkt / Robert Suter -- Merivel, Do Not Sleep / Christopher Möllmann -- Wachsrezepte / Ulrike Sprenger -- Korrekturschleifen der Selbstkontrolle / Leon Wansleben -- Glückstechniken am Abgrund der Modernisierung / Stephanie Kleiner -- „Er sprach vil worte der sie vergaze“ / Daniela Fuhrmann -- Mit List und Tücke / Miriam Lay Brander -- ‚Ich höre was, was Du nicht siehst.‘ / Jurij Murašov -- Die Digression der Zeichen / Gwendolyn Whittaker -- Nachworte / Alexander Schellow.
Summary: Aufmerksamkeit ist weit mehr als Ressource und Mangelware. Sie artikuliert sich im Zusammenspiel von Räumen, Gegenständen, Körpern und Bewusstsein und ist damit grundlegend für individuelles und gesellschaftliches Handeln und Erleben. Krankheiten, Krisen und Konflikte der Aufmerksamkeit bilden einen zentralen Aspekt, mit dem sich die gegenwärtigen westlichen Gesellschaften selbst beschreiben. Im Gegensatz zu gängigen kulturwissenschaftlichen Interpretationen betrachten die AutorInnen des Bandes die Geschichte der Aufmerksamkeit jedoch nicht als eine Geschichte des Niedergangs. Stattdessen stellen sie Aufmerksamkeit als Grundlage und Produkt individueller und kollektiver Praktiken vor, die vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart reichen und die so unterschiedliche Kontexte wie architektonische Gebilde, das Börsengeschehen, die Ratgeberliteratur oder den Raum eines fiktionalen Textes betreffen.
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Includes bibliographical references.

Preliminary Material / Stephanie Kleiner, Miriam Lay Brander and Leon Wansleben -- Vorwort / Die Herausgebenden -- Einleitung / Stephanie Kleiner, Miriam Lay Brander and Leon Wansleben -- Denkmäler und ihre Paradoxien / Aleida Assmann -- Urbane Ruinen als Aufmerksamkeitsgeneratoren / Hanna Katharina Göbel -- Aufmerksamkeit, Zerstreuung, Erschöpfung / Julian Bauer -- Dichter mit Herzinfarkt / Robert Suter -- Merivel, Do Not Sleep / Christopher Möllmann -- Wachsrezepte / Ulrike Sprenger -- Korrekturschleifen der Selbstkontrolle / Leon Wansleben -- Glückstechniken am Abgrund der Modernisierung / Stephanie Kleiner -- „Er sprach vil worte der sie vergaze“ / Daniela Fuhrmann -- Mit List und Tücke / Miriam Lay Brander -- ‚Ich höre was, was Du nicht siehst.‘ / Jurij Murašov -- Die Digression der Zeichen / Gwendolyn Whittaker -- Nachworte / Alexander Schellow.

Aufmerksamkeit ist weit mehr als Ressource und Mangelware. Sie artikuliert sich im Zusammenspiel von Räumen, Gegenständen, Körpern und Bewusstsein und ist damit grundlegend für individuelles und gesellschaftliches Handeln und Erleben. Krankheiten, Krisen und Konflikte der Aufmerksamkeit bilden einen zentralen Aspekt, mit dem sich die gegenwärtigen westlichen Gesellschaften selbst beschreiben. Im Gegensatz zu gängigen kulturwissenschaftlichen Interpretationen betrachten die AutorInnen des Bandes die Geschichte der Aufmerksamkeit jedoch nicht als eine Geschichte des Niedergangs. Stattdessen stellen sie Aufmerksamkeit als Grundlage und Produkt individueller und kollektiver Praktiken vor, die vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart reichen und die so unterschiedliche Kontexte wie architektonische Gebilde, das Börsengeschehen, die Ratgeberliteratur oder den Raum eines fiktionalen Textes betreffen.

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