Breschnews Boomtown : Alltag und Mobilisierung in der Stadt der LKWs / Esther Meier.
Material type:
TextSeries: Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100033 | Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100033Publisher: Paderborn : Ferdinand Schöningh, [2016]Description: 1 online resourceContent type: - text
- unmediated
- online resource
- 9783657781935
- Alltag und Mobilisierung in der Stadt der LKWs
- Labor mobility -- Russia (Federation) -- Naberezhnye Chelny -- History -- 20th century
- Migration, Internal -- Russia (Federation) -- Naberezhnye Chelny -- History -- 20th century
- Cities and towns -- Russia (Federation) -- Naberezhnye Chelny -- History -- 20th century
- Automobile industry and trade -- Russia (Federation) -- Naberezhnye Chelny -- History -- 20th century
- Trucks -- Design and construction -- Russia (Federation) -- Naberezhnye Chelny
- Naberezhnye Chelny -- Russia (Federation) -- History -- 20th century
- 307.7674
- HD5797.2.N33 M45 2016
Includes bibliographical references (pages 279-299) and index.
Preliminary Material -- Danksagung -- Geschichte als Baustelle -- Vom Werk Ohne Namen zu Kamaz -- Ode an Kamaz: das Grossprojekt in den Medien und Künsten -- Wie das »Sowjetvolk« in die »Stadt der Zukunft« kam -- Eine Stadt Zwischen Vergangenheit und Zukunft -- Alltag und Raum -- »Wir Bauen Kamaz, und Kamaz Baut uns!« -- Schluss -- Anmerkungen -- Abkürzungen -- Abbildungsverzeichnis -- Quellen und Literatur -- Personenregister.
Der Bau eines der größten LKW-Werke der Welt – samt dazugehöriger Stadt – in Tatarstan war eines der Prestigeobjekte der Breschnew-Ära. Esther Meier erzählt von diesem gigantischen Vorhaben – und schreibt damit auch eine facettenreiche Geschichte des sowjetischen Alltags in den 1970er Jahren. Die neue Stadt in Nabereschnye Tschelny sollte als Prototyp der »sozialistischen Stadt« jenseits des Stalinismus gelten. Der Aufbau wurde ab 1969 mit großem Aufwand betrieben. Zur Mobilisierung der Bevölkerung wurden die populärsten sowjetischen Künstler aufgeboten. Hunderttausende Menschen aus allen Teilen der Sowjetunion wanderten zu und lebten unter zunächst abenteuerlichen Bedingungen auf der Dauerbaustelle. Die lebendige Darstellung der Errichtung von Fabrik und Stadt eröffnet neue Blicke auf die Breschnew-Ära, auf Arbeits- und Konsumwelten, Migration, Stadtentwicklung und Architektur, Eliten und Randgruppen.
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