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Wertholismus : Zur Einheit des moralischen Urteils / Tobias Kasmann.

By: Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095 | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : mentis, 2015Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783957438508
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Wertholismus: Zur Einheit des moralischen UrteilsDDC classification:
  • 170 23
LOC classification:
  • B1647 .M74
Online resources: Summary: Dieses Buch befasst sich mit der wichtigen, zeitgenössischen Debatte um die richtige Deutung des von G.E. Moore in den Principia Ethica ›entdeckten‹ Phänomens des Prinzips der organischen Einheit. Es geht um die Frage: Wie kann der Wert eines Ganzen nicht gleich der Summe der Werte der Teile sein? Der Autor zeigt, dass die beiden debattierten Deutungen (G.E. Moore vs. J. Dancy) des Phänomens zwar beide unhaltbar sind, aber auf einer je richtigen Einsicht beruhen. Man kann dem Phänomen nur dann gerecht werden, wenn moralisches Urteilen als holistisch begriffen wird, als substantielle Einheit von Handlungsbewertung und -typisierung. Dies aber bedeutet, dass man den Wert einer Handlung nicht unabhängig von der Frage, ob sie erlaubt, geboten oder verboten ist, bestimmen kann. Damit ist eine besondere Herausforderung an jede konsequentialistische Moraltheorie formuliert, die von der Unabhängigkeit des Guten vom Rechten ausgehen muss. Dieses Buch wendet sich an Interessenten an Moores Moralphilosophie, Metaethik, Werttheorie und der Konsequentialismuskritik.
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Dieses Buch befasst sich mit der wichtigen, zeitgenössischen Debatte um die richtige Deutung des von G.E. Moore in den Principia Ethica ›entdeckten‹ Phänomens des Prinzips der organischen Einheit. Es geht um die Frage: Wie kann der Wert eines Ganzen nicht gleich der Summe der Werte der Teile sein? Der Autor zeigt, dass die beiden debattierten Deutungen (G.E. Moore vs. J. Dancy) des Phänomens zwar beide unhaltbar sind, aber auf einer je richtigen Einsicht beruhen. Man kann dem Phänomen nur dann gerecht werden, wenn moralisches Urteilen als holistisch begriffen wird, als substantielle Einheit von Handlungsbewertung und -typisierung. Dies aber bedeutet, dass man den Wert einer Handlung nicht unabhängig von der Frage, ob sie erlaubt, geboten oder verboten ist, bestimmen kann. Damit ist eine besondere Herausforderung an jede konsequentialistische Moraltheorie formuliert, die von der Unabhängigkeit des Guten vom Rechten ausgehen muss. Dieses Buch wendet sich an Interessenten an Moores Moralphilosophie, Metaethik, Werttheorie und der Konsequentialismuskritik.

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