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Idioten des Absoluten : über das Weltfremde in uns / Peter Strasser.

By: Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095 | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink, [2017]Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • unmediated
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846762592
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Idioten des AbsolutenDDC classification:
  • 100
LOC classification:
  • BD416 .S77 2017
Online resources: Summary: Peter Strassers neues Buch hat eine zentrale These, um welche die teilweise persönlich gehaltenen Reflexionen kreisen: Erst das Weltfremde in uns ermöglicht uns Beheimatung in der Welt. Wer nicht schon einmal selbst so dachte, wird auf die große Idioten-Literatur des Abendlandes verwiesen. Der moderne Idiot ist ein Weltfremder. Aber eben darin wurzelt seine Gabe, die Welt als einen Ort zu erfahren, wo es gerade die sich nahenden, sich der Anschauung öffnenden Phänomene sind, in denen eine letztmögliche Nähe zur Welt aufscheint. Dieses Aufscheinen transzendiert das Faktische, wie es uns die Wissenschaft vermittelt; zugleich wird im sinnlich Intimen, im Bedingten und Flüchtigen, die Realpräsenz eines Absoluten, »Göttlichen«, spürbar. So streben, rational uneinholbar, die Dinge auf einen Horizont zu, den man früher »Schöpfung« nannte: den Beheimatungshorizont im Welt-Exil.
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Peter Strassers neues Buch hat eine zentrale These, um welche die teilweise persönlich gehaltenen Reflexionen kreisen: Erst das Weltfremde in uns ermöglicht uns Beheimatung in der Welt. Wer nicht schon einmal selbst so dachte, wird auf die große Idioten-Literatur des Abendlandes verwiesen. Der moderne Idiot ist ein Weltfremder. Aber eben darin wurzelt seine Gabe, die Welt als einen Ort zu erfahren, wo es gerade die sich nahenden, sich der Anschauung öffnenden Phänomene sind, in denen eine letztmögliche Nähe zur Welt aufscheint. Dieses Aufscheinen transzendiert das Faktische, wie es uns die Wissenschaft vermittelt; zugleich wird im sinnlich Intimen, im Bedingten und Flüchtigen, die Realpräsenz eines Absoluten, »Göttlichen«, spürbar. So streben, rational uneinholbar, die Dinge auf einen Horizont zu, den man früher »Schöpfung« nannte: den Beheimatungshorizont im Welt-Exil.

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