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Engel-Bilder : die Sichtbarkeit von Engelfiguren in italienischer Malerei um 1600 / Malte Goga.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture E-Books Online, Collection 2018, ISBN: 9783657100071 | Berliner Schriften zur Kunst | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2018, ISBN: 9783657100071Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink, 2018Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • unmediated
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846763018
Other title:
  • Sichtbarkeit von Engelfiguren in italienischer Malerei um 1600
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Engel-Bilder: Die Sichtbarkeit von Engelfiguren in italienischer Malerei um 1600DDC classification:
  • 709.945
LOC classification:
  • ND1432.I8 G65 2018
Online resources:
Contents:
Summary: Die innovativen Engelfiguren Caravaggios und sogenannter „Caravaggisten“ werden hier erstmalig und systematisch im Zusammenhang mit den erstaunlich kreativen theologischen Engelvorstellungen der Zeit um 1600 untersucht. Da sie kein Pendant in der sichtbaren Welt haben, ist das Sehen von Engeln notwendigerweise ein Sehen von Bildern. Bilder von Engeln thematisieren daher stets die Leistungen des Mediums bei der Sichtbarmachung des Unsichtbaren. Anders als heute galten Engel in den Jahren um 1600 als zeitweilig sichtbare Bestandteile der realen Welt. Engel-Bilder dürfen so nicht allein als symbolische Konstruktionen, sondern zudem als Abbilder realer Seheindrücke gelten. Die bislang ausgebliebene Würdigung von Engeln als ästhetischen Reflexionsfiguren und als Figuren theoretischer Reflexion offenbart eine bislang unbeachtete Gemeinsamkeit gemalter und theoretisierter Engelkörper: ihre fundamental poietische Bildlichkeit.
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Originally presented as the authors thesis (doctoral) - Freie Universität, Berlin, 2015.

Includes bibliographical references (pages 257-296) and index.

Preliminary Material -- Dank -- Einleitung -- Visualisierungen -- Materialisierungen -- Interaktionen -- Schluss -- Abbildungsnachweis -- Farbtafeln -- Literaturverzeichnis -- Personenverzeichnis.

Die innovativen Engelfiguren Caravaggios und sogenannter „Caravaggisten“ werden hier erstmalig und systematisch im Zusammenhang mit den erstaunlich kreativen theologischen Engelvorstellungen der Zeit um 1600 untersucht. Da sie kein Pendant in der sichtbaren Welt haben, ist das Sehen von Engeln notwendigerweise ein Sehen von Bildern. Bilder von Engeln thematisieren daher stets die Leistungen des Mediums bei der Sichtbarmachung des Unsichtbaren. Anders als heute galten Engel in den Jahren um 1600 als zeitweilig sichtbare Bestandteile der realen Welt. Engel-Bilder dürfen so nicht allein als symbolische Konstruktionen, sondern zudem als Abbilder realer Seheindrücke gelten. Die bislang ausgebliebene Würdigung von Engeln als ästhetischen Reflexionsfiguren und als Figuren theoretischer Reflexion offenbart eine bislang unbeachtete Gemeinsamkeit gemalter und theoretisierter Engelkörper: ihre fundamental poietische Bildlichkeit.

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