Orte der Imagination--Räume des Affekts : die mediale Formierung des Sakralen / Elke Koch, Heike Schlie (Hg.).
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TextSeries: Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100033Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2016Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783846759554
- BL580 .O72 2016
Includes bibliographical references and indexes.
Preliminary Material / Elke Koch and Heike Schlie -- Einleitung / Elke Koch and Heike Schlie -- In Kontakt mit den Allerheiligsten / Ute Verstegen -- Räume des Heils / Susanna E. Fischer -- Sinn und Simulacra / Laura D. Gelfand -- Visionäre Räume / Anika Höppner -- Ikone und Raum / Barbara Schellewald -- Kartierte Immersion / Hartmut Bleumer -- Leid und Licht / Nadine Mai -- Licht am Altar / Linda Eggers -- ‚In spiritu et corpore‘ / Eric Hold -- Baupläne der Andacht / Cornelia Logemann -- Sich selbst sehen – der Betrachter in und vor dem Bild / Johanna Scheel -- Die Inner(welt)lichkeit des Gartens im 16. Jahrhundert / Michaela Bill-Mrziglod -- Die Einsiedelei als topischer Ort / Martin Kirves -- Holy blood, sacred city / Brice Gruet -- Sounds of Urban Memory / Francesco Zimei -- Die Geburt des Purgatoriums im Medium legendarischen Erzählens / Maximilian Benz -- Geschichtskonstrukte / Erik Wegerhoff -- Inszenierung und Transzendierung von Räumlichkeit im Passionsspiel / Ulrich Barton -- „was sall dir bedewtten der drawm?“ / Jutta Eming -- Der Papst ist schwanger / Carla Dauven-van Knippenberg -- Sakrale Räume im Schwank / Hans Jürgen Scheuer -- Zu den Autorinnen und Autoren / Elke Koch and Heike Schlie -- Personenregister / Elke Koch and Heike Schlie -- Ortsregister / Elke Koch and Heike Schlie.
Auf welche Weise markieren, übertragen oder konstituieren Medien die Sakralität erfahrbarer Orte? Für das Verständnis der christlichen Kultur des Mittelalters ist diese Frage zentral. Der Band erhellt aus interdisziplinären Perspektiven, wie Medium, Imagination und Affekt spatiale und sakrale Erfahrung verbinden. Bereits in der Spätantike werden die Orte von Christi Passion als heilige Stätten medialisiert. Im Mittelalter kommt ihnen eine Logik übertragbarer Heilswirkung zu, die den Umgang mit weiteren Orten prägt. Städte, Klöster und Kirchen organisieren sich baulich und rituell auf Basis vorgängiger sakraler Topographien; Liturgien, Prozessionen, geistliche Spiele bringen sie vor Ort zur Geltung. Wie sind Rolle und Verhältnis konkreter, imaginärer, virtueller und affektiver Räume in Praktiken der Sakralisierung dabei zu konzipieren? Der Blick auf historisch spezifische Konstellationen eröffnet Perspektiven, die zum kulturwissenschaftlichen Raumdiskurs beitragen.
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