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Sum und cogito : Grundfiguren endlichen Selbstseins bei Augustinus und Descartes / Marko J. Fuchs.

By: Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100088Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2009Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657768455
Other title:
  • Grundfiguren endlichen Selbstseins bei Augustinus und Descartes
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Sum und cogito: Grundfiguren endlichen Selbstseins bei Augustinus und Descartes,DDC classification:
  • 111 DDC22ger
LOC classification:
  • BD438.5 .F83 2010
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Vorwort -- Einleitung -- Augustins Konzeption der mens humana -- Das cogito-sum Descartes‘ -- Abschließende Betrachtungen -- Siglenverzeichnis -- Bibliographie.
Summary: Augustinus gelingt es – im Gegensatz zu Descartes – grundlegende Aspekte endlichen Selbstseins und dessen zeitlicher Verfassung problemorientiert und sachgerecht zu beschreiben. Innerhalb der modernen Subjektphilosophie hat sich, maßgeblich inspiriert durch die Phänomenologie Edmund Husserls und die Existenzialhermeneutik Martin Heideggers, das Bewusstsein herausgebildet, dass bei der Untersuchung des Selbstseins eines Subjekts die Zeitlichkeitsproblematik eine zentrale, traditionell indessen zu wenig berücksichtigte Rolle spielt. In Zusammenhang damit lässt sich in der modernen Philosophie eine Ablehnung von Subjektivitätsmodellen, die auf Descartes’ cogito-sum zurückzuführen sind, und eine Hinwendung zu vorcartesianischen Figuren feststellen, wobei besonders dem Denken Augustins eine wichtige Rolle zukommt. Die vorliegende Studie geht dieser Konstellation zwischen Descartes und Augustinus nach und stellt heraus, dass es Augustinus im Gegensatz zu Descartes gelingt, grundlegende Aspekte endlichen Selbstseins und dessen zeitlicher Verfassung problemorientiert und sachgerecht zu beschreiben, die bei Descartes, obgleich strukturell vorausgesetzt, dennoch nur ungenügend reflektiert werden. Zudem entwickelt Augustinus in Form einer Trinitätsspekulation eine Grundfigur der philosophischen Selbstvergewisserung endlichen Selbstseins, die der substanzmetaphysischen Systematisierung des endlichen Selbst bei Descartes konzeptuell überlegen ist. Der Autor: Marko J. Fuchs, Dr. phil., ist Wiss. Mitarbeiter am Martin-Grabmann-Institut für mittelalterliche Theologie und Philosophie.
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Author's name from cover.

Revised version of the author's thesis (doctoral)--Friedrich-Schiller-Universität Jena, 2008.

Includes bibliographical references (p. [291]-302).

Preliminary Material -- Vorwort -- Einleitung -- Augustins Konzeption der mens humana -- Das cogito-sum Descartes‘ -- Abschließende Betrachtungen -- Siglenverzeichnis -- Bibliographie.

Augustinus gelingt es – im Gegensatz zu Descartes – grundlegende Aspekte endlichen Selbstseins und dessen zeitlicher Verfassung problemorientiert und sachgerecht zu beschreiben. Innerhalb der modernen Subjektphilosophie hat sich, maßgeblich inspiriert durch die Phänomenologie Edmund Husserls und die Existenzialhermeneutik Martin Heideggers, das Bewusstsein herausgebildet, dass bei der Untersuchung des Selbstseins eines Subjekts die Zeitlichkeitsproblematik eine zentrale, traditionell indessen zu wenig berücksichtigte Rolle spielt. In Zusammenhang damit lässt sich in der modernen Philosophie eine Ablehnung von Subjektivitätsmodellen, die auf Descartes’ cogito-sum zurückzuführen sind, und eine Hinwendung zu vorcartesianischen Figuren feststellen, wobei besonders dem Denken Augustins eine wichtige Rolle zukommt. Die vorliegende Studie geht dieser Konstellation zwischen Descartes und Augustinus nach und stellt heraus, dass es Augustinus im Gegensatz zu Descartes gelingt, grundlegende Aspekte endlichen Selbstseins und dessen zeitlicher Verfassung problemorientiert und sachgerecht zu beschreiben, die bei Descartes, obgleich strukturell vorausgesetzt, dennoch nur ungenügend reflektiert werden. Zudem entwickelt Augustinus in Form einer Trinitätsspekulation eine Grundfigur der philosophischen Selbstvergewisserung endlichen Selbstseins, die der substanzmetaphysischen Systematisierung des endlichen Selbst bei Descartes konzeptuell überlegen ist. Der Autor: Marko J. Fuchs, Dr. phil., ist Wiss. Mitarbeiter am Martin-Grabmann-Institut für mittelalterliche Theologie und Philosophie.

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