GHU Logo
The Great Heights University Library
Academic discovery, digital access, and research support

Um/Ordnungen : fotografische Menschenbilder zwischen Konstruktion und Destruktion / Klaus Krüger, Leena Crasemann, Matthias Weiss (Hg.).

Contributor(s): Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2010Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846749722
Other title:
  • Fotografische Menschenbilder zwischen Konstruktion und Destruktion
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Um/Ordnungen: fotografische Menschenbilder zwischen Konstruktion und Destruktion,LOC classification:
  • TR642 .U46 2010
Online resources:
Contents:
Preliminary Material / Klaus Krüger, Leena Crasemann and Matthias Weiß -- Vorwort und Dank / Klaus Krüger -- Um/Ordnungen fotografischer Menschenbilder – eine Einführung / Leena Crasemann and Matthias Weiss -- Der Farbfilm als technisch-kulturelle Konfiguration / Elias Kreyenbühl -- Schmerz in US-amerikanischen Fotografien von Ex-Sklaven um 1863 / Simon Strick -- Für Ärzte und Künstler / Kathrin Peters -- Reversible Relationen / Astrid Kusser -- »Staatsgründungen in jedem Umfang laut Tarif« / Elke Frietsch -- Mediale Wissensapparate / Barbara Wurm -- Visuelle Konstruktion der Heimatfront / Ulrich Hägele -- »Der Konsum hilft!« / Maja Figge -- Tuchfühlung / Steffen Siegel -- Fischen im Meer der Bilder / Renate Wöhrer -- Weiße Frau in wessen Kleid? / Matthias Weiss -- Ausblendungen / Leena Crasemann -- Wider die Typologie? / Christine Neckermann -- Des Führers neue Kleider? / Barbara Pilling -- Zu den Autorinnen und Autoren / Klaus Krüger, Leena Crasemann and Matthias Weiß.
Summary: Fotografie wurde seit ihrem Aufkommen für äußerst vielfältige Darstellungszwecke eingesetzt, auch wenn es um das Ablichten von Menschen ging. Besondere Bedeutung kam hierbei den fotografischen Bildgebungsverfahren zu, weil man ihnen die unverfälschte Wiedergabe außerbildlicher Realität unterstellte. Dies galt für Porträts genauso wie für wissenschaftliche Menschenbilder, mit deren Hilfe man visuelle Ordnungssysteme zu errichten versuchte. Prekäre Zuspitzungen erfuhren solche Systeme in ideologisch motivierten Vorhaben wie koloniale Bildproduktion oder nationalsozialistische Propaganda. Gerade an diesen Projekten lässt sich verdeutlichen, dass die fotografische Konstruktion von Identität immer auch mit der Destruktion dessen einhergeht, was von der visuell gesetzten Norm abweicht. Dieser Zusammenhang spiegelt sich nicht zuletzt in mannigfaltigen Versuchen künstlerischer Subversion, welche die genannten historischen Bildpraxen in all ihrer Vielschichtigkeit fokussieren.
Tags from this library: No tags from this library for this title. Log in to add tags.
Star ratings
    Average rating: 0.0 (0 votes)
No physical items for this record

Includes bibliographical references.

Preliminary Material / Klaus Krüger, Leena Crasemann and Matthias Weiß -- Vorwort und Dank / Klaus Krüger -- Um/Ordnungen fotografischer Menschenbilder – eine Einführung / Leena Crasemann and Matthias Weiss -- Der Farbfilm als technisch-kulturelle Konfiguration / Elias Kreyenbühl -- Schmerz in US-amerikanischen Fotografien von Ex-Sklaven um 1863 / Simon Strick -- Für Ärzte und Künstler / Kathrin Peters -- Reversible Relationen / Astrid Kusser -- »Staatsgründungen in jedem Umfang laut Tarif« / Elke Frietsch -- Mediale Wissensapparate / Barbara Wurm -- Visuelle Konstruktion der Heimatfront / Ulrich Hägele -- »Der Konsum hilft!« / Maja Figge -- Tuchfühlung / Steffen Siegel -- Fischen im Meer der Bilder / Renate Wöhrer -- Weiße Frau in wessen Kleid? / Matthias Weiss -- Ausblendungen / Leena Crasemann -- Wider die Typologie? / Christine Neckermann -- Des Führers neue Kleider? / Barbara Pilling -- Zu den Autorinnen und Autoren / Klaus Krüger, Leena Crasemann and Matthias Weiß.

Fotografie wurde seit ihrem Aufkommen für äußerst vielfältige Darstellungszwecke eingesetzt, auch wenn es um das Ablichten von Menschen ging. Besondere Bedeutung kam hierbei den fotografischen Bildgebungsverfahren zu, weil man ihnen die unverfälschte Wiedergabe außerbildlicher Realität unterstellte. Dies galt für Porträts genauso wie für wissenschaftliche Menschenbilder, mit deren Hilfe man visuelle Ordnungssysteme zu errichten versuchte. Prekäre Zuspitzungen erfuhren solche Systeme in ideologisch motivierten Vorhaben wie koloniale Bildproduktion oder nationalsozialistische Propaganda. Gerade an diesen Projekten lässt sich verdeutlichen, dass die fotografische Konstruktion von Identität immer auch mit der Destruktion dessen einhergeht, was von der visuell gesetzten Norm abweicht. Dieser Zusammenhang spiegelt sich nicht zuletzt in mannigfaltigen Versuchen künstlerischer Subversion, welche die genannten historischen Bildpraxen in all ihrer Vielschichtigkeit fokussieren.

There are no comments on this title.

to post a comment.