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Selbstkonstitution bei Robert Musil und in der Psychoanalyse : Identität und Wirklichkeit im Mann ohne Eigenschaften / Lilith Jappe.

By: Material type: TextSeries: Musil-Studien ; Bd. 38 | Schöningh and Fink Literature and Culture E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057 | Musil-Studien ; 38. | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057Publisher: München : Wilhelm Fink, 2011Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846752012
Other title:
  • Identität und Wirklichkeit im Mann ohne Eigenschaften
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Selbstkonstitution bei Robert Musil und in der PsychoanalyseDDC classification:
  • 830.9362
LOC classification:
  • PT2625.U8 M3791 2011
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Danksagung -- Einleitung / Robert Musil -- Reflexionen im fiktionalen Medium Roman -- Seinesgleichen und Eigenschaftslosigkeit: Antagonismen von Selbst und Welt -- Einheit von Selbst und Welt: Anderer Zustand als Gegenwirklichkeit -- Das Verhältnis von Selbst und Wirklichkeit in Ulrichs Theorien: Liebe* und Gewalt* -- Vermittlung von Selbst und Wirklichkeit durch die Phantasie: das persönliche Leben -- Zwischenresümee -- Einleitung -- Verschmelzung und Primärer Narzissmus: Sigmund Freud -- Zeitgenössische Positionen zu Verschmelzung und variablen Ich-Grenzen: Ferenczi (1913), Tausk (1919), Andreas-Salomé (1921), Federn (1926-36) -- Die psychoanalytische Konzeption einer frühen Symbiose -- Verschmelzung in verschiedenen Kontexten -- Herauslösung des Selbst aus der Verschmelzung -- Kreatives Welterleben als Balance von Verschmelzung und Realitätsprüfung -- Zwischenresümee -- Zwei Erlebensmodi -- Der andere Zustand und die Geschwisterbeziehung aus Perspektive der psychoanalytischen Musilforschung -- Das in Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften enthaltene Modell der Selbstkonstitution – aus psychoanalytischer Perspektive -- Fazit: Integration von Liebe und Gewalt zur Konstitution eines Selbst mit variablen Grenzen -- Bibliographie -- Register.
Summary: Wie konstituiert sich das Selbst zwischen Verschmelzung und Abgrenzung? Robert Musils Romanfragment Der Mann ohne Eigenschaften reflektiert diese Frage als eines seiner zentralen Problemfelder. Lilith Jappe analysiert die Bildsprache des unvollendet gebliebenen Romans und leitet daraus dessen Konzeptionen von Selbstkonstitution ab, die im dialektischen Zusammenspiel von Ich und Wirklichkeit entstehen. In einem Vergleich zwischen den Reflexionen in Musils Text und psychoanalytischen Vorstellungen von Identität und Selbstkonstitution ergibt sich das Modell eines Selbst mit beweglichen Grenzen.
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Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg.

Includes bibliographical references and index (p. [451]-466)

Preliminary Material -- Danksagung -- Einleitung / Robert Musil -- Reflexionen im fiktionalen Medium Roman -- Seinesgleichen und Eigenschaftslosigkeit: Antagonismen von Selbst und Welt -- Einheit von Selbst und Welt: Anderer Zustand als Gegenwirklichkeit -- Das Verhältnis von Selbst und Wirklichkeit in Ulrichs Theorien: Liebe* und Gewalt* -- Vermittlung von Selbst und Wirklichkeit durch die Phantasie: das persönliche Leben -- Zwischenresümee -- Einleitung -- Verschmelzung und Primärer Narzissmus: Sigmund Freud -- Zeitgenössische Positionen zu Verschmelzung und variablen Ich-Grenzen: Ferenczi (1913), Tausk (1919), Andreas-Salomé (1921), Federn (1926-36) -- Die psychoanalytische Konzeption einer frühen Symbiose -- Verschmelzung in verschiedenen Kontexten -- Herauslösung des Selbst aus der Verschmelzung -- Kreatives Welterleben als Balance von Verschmelzung und Realitätsprüfung -- Zwischenresümee -- Zwei Erlebensmodi -- Der andere Zustand und die Geschwisterbeziehung aus Perspektive der psychoanalytischen Musilforschung -- Das in Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften enthaltene Modell der Selbstkonstitution – aus psychoanalytischer Perspektive -- Fazit: Integration von Liebe und Gewalt zur Konstitution eines Selbst mit variablen Grenzen -- Bibliographie -- Register.

Wie konstituiert sich das Selbst zwischen Verschmelzung und Abgrenzung? Robert Musils Romanfragment Der Mann ohne Eigenschaften reflektiert diese Frage als eines seiner zentralen Problemfelder. Lilith Jappe analysiert die Bildsprache des unvollendet gebliebenen Romans und leitet daraus dessen Konzeptionen von Selbstkonstitution ab, die im dialektischen Zusammenspiel von Ich und Wirklichkeit entstehen. In einem Vergleich zwischen den Reflexionen in Musils Text und psychoanalytischen Vorstellungen von Identität und Selbstkonstitution ergibt sich das Modell eines Selbst mit beweglichen Grenzen.

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