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Selbstverständlichkeit und Problematisierung : Husserls Programm der Phänomenologie / Martina Philippi.

By: Material type: TextLanguage: German, English Series: Phänomenologische Untersuchungen ; 40. | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2023Publisher: Paderborn : Ferdinand Schöningh, Brill | Fink, 2023Copyright date: ©2023Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846767269
Other title:
  • Husserls Programm der Phänomenologie
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Selbstverständlichkeit und Problematisierung : Husserls Programm der Phänomenologie.DDC classification:
  • 190 23
LOC classification:
  • B803
Online resources: Summary: Selbstverständlichkeiten in Verständlichkeiten überführen – dies ist das Credo der Phänomenologie Husserls. Ein zentrales Anliegen des phänomenologischen Programms ist es, die „vermeintlichen Selbstverständlichkeiten“ des Positivismus aufzudecken und zu klären; zugleich gibt Selbstverständlichkeit Anlass zu inhaltlichen Analysen, denn sie fungiert als Geltungsmodus des alltäglichen Lebensvollzugs, gespiegelt im Sinnbild von Boden und Horizont der Lebenswelt. Die Studie stellt Geltung, Einstellung und Perspektivwechsel als jene begrifflichen Werkzeuge heraus, mit denen Husserl dieses schwer greifbare Phänomen systematisch erschließt und methodisch wie inhaltlich in die Spannungsfelder von Theorie und Praxis, Doxa und Episteme, Lebenswelt und Wissenschaft einbettet. Darüber hinaus ergänzt sie mit dem psychopathologischen Ansatz Wolfgang Blankenburgs, was die Beschreibungsmacht der Phänomenologie an ihre Grenzen bringt: die Erfahrung der Selbstverständlichkeit im Lebensvollzug.
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Includes bibliographical references and index.

Selbstverständlichkeiten in Verständlichkeiten überführen – dies ist das Credo der Phänomenologie Husserls. Ein zentrales Anliegen des phänomenologischen Programms ist es, die „vermeintlichen Selbstverständlichkeiten“ des Positivismus aufzudecken und zu klären; zugleich gibt Selbstverständlichkeit Anlass zu inhaltlichen Analysen, denn sie fungiert als Geltungsmodus des alltäglichen Lebensvollzugs, gespiegelt im Sinnbild von Boden und Horizont der Lebenswelt. Die Studie stellt Geltung, Einstellung und Perspektivwechsel als jene begrifflichen Werkzeuge heraus, mit denen Husserl dieses schwer greifbare Phänomen systematisch erschließt und methodisch wie inhaltlich in die Spannungsfelder von Theorie und Praxis, Doxa und Episteme, Lebenswelt und Wissenschaft einbettet. Darüber hinaus ergänzt sie mit dem psychopathologischen Ansatz Wolfgang Blankenburgs, was die Beschreibungsmacht der Phänomenologie an ihre Grenzen bringt: die Erfahrung der Selbstverständlichkeit im Lebensvollzug.

German and English

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